Albtraum Roboterbienen

Robot Bees francais

Was wünscht sich die Agrochemieindustrie? Neue lukrative Geschäfte und chemie- und gentechnisch resistente Bienen. Die Harvard-Universität hat bereits die Lösung gefunden: eine Roboterbiene kann diese Wünsche erfüllen. Wie die kleine Drone Robobee eingesetzt werden soll, erklärt ein Artikel von Harvard in englisch (bitte Hinweise zur deutschen Übersetzung an sabine@sabine-piarry.com):

  • Bestäubung von Blüten für Erntefrüchte
  • Suche und Rettung (im Nachgang von Naturkatastrophen)
  • Erforschung der Umwelt bzw. Umgebung
  • Überwachung für militärische Zwecke
  • Wetter- und Klima-Monitoring
  • Verkehrs-Monitoring.

Orginialtext Auszug: Coordinated agile robotic insects can be used for a variety of purposes including:

  • autonomously pollinating a field of crops;
  • search and rescue (e.g., in the aftermath of a natural disaster);
  • hazardous environment exploration;
  • military surveillance;
  • high resolution weather and climate mapping; and
  • traffic monitoring.

Besonderes Augenmerk dieses Films richte man auf die Tafel der Projektunterstützer am Ende des Films:

Robobees Agrochemie

Dass Greenpeace diesen Film veröffentlicht scheint logisch, um auf die Gefahren aufmerksam zu machen. Aber wenn wir unter Robot Bees googeln, dann stellen wir fest, dass dieses Projekt schon in einem fortgeschrittenen Stadium ist – schon in 2007 konnte eine Roboterbiene fliegen – und mit der Power der Agrochemie-Konzerne scheint die Biene der zweiten Generation unaufhaltbar. Auch Wikipedia gibt Infos zur Robobees und die Zeitschrift W & V hat die Zukunftsvision: Greenpeace und die Roboter-Bienen in einem Artikel zusammengefasst.

Was besonders entsetzt: Schon in 2013 wurden ausführliche Informationen über die Roboterbiene veröffentlicht, aber die Presse schien noch keine Genehmigung zu haben, darüber zu berichten oder wie sonst ist es erklärbar, dass über so ein großes Projekt geschwiegen wird? Wenn man beobachtet, wie Imker seit Jahren um das Überleben der Bienenbestände kämpfen, ergibt sich in Anbetracht dieser Informationen ein völlig neuer Blickwinkel. Werden Bienen womöglich systematisch getötet beispielsweise durch manipulierte Züchtungen oder Medikamente für die Bienen? Soll zukünftig nur noch bestäubt werden, was verkauft wird? Und welche Rolle spielt der neue hochansteckende Virus in den Bienenvölkern, der Imker dazu zwingt, viele Bienen samt Bienenhaus zu verbrennen?

Wäre nicht jetzt der beste Zeitpunkt für die Agrochemie, dass alle Bienen verschwinden? Was können wir tun, um unsere Bienen zu retten? Die Zeit wird knapp, wir brauchen Lösungen.

Lasst uns gemeinsam Lösungswege finden. Gerne auch konkrete Vorschläge für Stiftungen und andere Maßnahmen sowie Links.

Mitmach-Pinnwand zur Rettung der Bienen Bienen-E-Book

Infos über Monsanto sind in diesem Buch sehr gut erklärt:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von rcm-eu.amazon-adsystem.com zu laden.

Inhalt laden

Video über die Produktentwicklung von Harvard in der TIME

4 Antworten auf Albtraum Roboterbienen

  1. Roboterbienen – Schöne neue Welt – Aldous Huxley lässt grüssen.

  2. Walmart meldet ein Patent für die Roboterbiene an.

    Das Konzept: Die „Bienen“ sind winzige autonome Drohnen, die von Pflanze zu Pflanze fliegen und Blütenstaub einsammeln. Mit dem eingesammelten Pollen fliegen sie dann zu anderen Pflanzen und bestäuben sie damit.

    https://utopia.de/biene-walmart-autonom-roboter-84441/

  3. […] auf ihrem Blog mit Entsetzen Gedanken zu den in der Entwicklung und Erprobungsphase befindlichen Roboterbienen, eine Reaktion auf das Bienensterben und das Wissen darum, dass die Bestäubung von Pflanzen […]

Schreibe einen Kommentar