Networking-Spaßfaktor-Kompass

Was macht dir Freude? Es ist nicht wirklich motivierend, sich als Morgenmuffel zum 7-Uhr-Networking zu quälen und dann noch den perfekten Elevator-Pitch bringen wo wollen. Motiviert es dich, in Twitter deine Info in 140 Zeichen zu pressen, wenn du lieber  ausschmückend schreibst und redest? Und warum solltest du dich damit abquälen, Blogartikel zu schreiben, wenn Schreiben nicht deines ist?

Schluss mit allem, was keinen Spaß macht. Denn ich behaupte jetzt einfach mal: Was dir keinen Spaß macht, darin bist du auch nicht brilliant. Und fürs Netzwerken bedeutet es, dass du es immer wieder auf die lange Bank schiebst.

Wenn du gerne redest, dann skype oder telefoniere mit einem Menschen, mit dem du dich frisch über XING oder Facebook verknüpft hast (aber bitte immer vorher anklopfen und ein passendes Zeitfenster finden). Wenn du gerne Menschen miteinander bekanntmachst, dann nutze die „Empfehlen“-Funktion bei XING, denn diese ist professionell und erleichtert, schnell Ansatzpunkte zu erkennen. Wenn du starke Tipps auf Lager hast, dann kannst du diese großzügig in Social Media bzw. auf deinen eigenen Seiten kommunizieren.

Was macht dir Freude? Mit dem Networking-Spaßfaktor-Kompass wird dir klar, was dir Freude macht. Lade dir dazu den Networking-Spaßfaktor-Kompass als PDF herunter und fülle ihn aus. Ab sofort ist deine Aufgabe, deine Spaßfaktoren konsequent beim Netzwerken einzusetzen. Gerne kannst du deine Erkenntnisse als Kommentar mit Anderen teilen.

Info: Dieser Beitrag ist eine Tagesetappe der 21-Tage-Networking-Challenge, in der du deine eigenen Netzwerkbremsen erkennen und lösen kannst:

Kostenfreie 21-Tage-Networking-Challenge

12 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Sehr schöne Übung!
    Ich habe festgestellt, dass mir fast alles Spaß macht.

    Nur mit Videos und Podcast kenne ich mich noch nicht so aus (wie ich sie herstelle und vor allem wie ich sie auf meinem Blog oder Webseite veröffentlichen kann- ich bin bei Typo3 und nicht bei WordPress), aber das will ich noch lernen.

    Ich schreibe gerne und viel und gebe gerne Tipps weiter, das mache ich jeden Montag z.B. in meinem Blog unter „Montags-Tipps“, wo ich auch oft auf andere verlinke und somit auch da netzwerke.
    Dass mir Schreiben Spaß macht, nutze ich für Blog, Newsletter und meine Bücher.

    Das „gerne Fotografieren“ führt dazu, dass alle Fotos auf Webseiten und Blog und in Büchern von mir sind, dann gibt es auch keine rechtlichen Probleme und ich mag sie lieber als so „glatte gekaufte“.

    Ich treffe aber auch gerne Menschen persönlich, da fand ich ja meinen Kaffeetest am 1. Tag klasse (den ich ja von selbst schon in die Gänge gesetzt hatte) und statt Kaffeetrinken zusammen walken gehen, fand ich noch schöner.

    Das zeigt mir alles, dass das Netzwerken und die Social Media wie für mich gemacht sind und ich tummele mich ja auch fröhlich dort.
    Wobei für mich jedes Netzwerk seinen anderen Charme hat.

    TWITTER ist für mich spritzig und kreativ. Ich finde es toll, immer wieder auszustüfteln, wie man es jedes Mal interessante, witzig oder neugierig machend auf 140 Zeichen so formuliert, dass die Menschen dann auch auf den Link (beispielsweise zu einem Blogbeitrag) klicken oder favorisieren oder retweeten. Twitter ist für mich sozusagen „ZEN des Schreibens“ :-).

    Über Facebook habe ich einfach mit vielen Menschen Kontakt, die ich beispielsweise in der Türkei kenne, gemischt privat und beruflich. Inztwischen habe ich mich damit etwas mehr angefreundet (das war das letzte aller Netzwerke, wo ich dazu gekommen bin, da habe ich mich lange gesträubt).

    XING habe ich lange vernachlässigt. Will mich jetzt mal nach und nach an die Bearbeitung der TAGS machen, der Kategorien, um es wieder bewusster zu nutzen.

    Und schon wieder eine Synchronizität: Im heutigen Montags-Tipp verlinke ich genau zu dem Blogbeitrag einer Mit-Schlafanzug-Challengerin, die etwas über das „Aufräumen von XING-Kontakten mit Tags“ geschrieben hat :-).

    Fröhliches Netzwerken!
    Zamyat

    • Hallo Zamyat,

      bei deinen Spaßfaktoren, gerne schreiben und fotografieren und Tipps weitergeben ist Social Media wie für dich geschaffen. Das ist eine der Stärken in Social Media, dass wir wunderbar Tipps streuen können. Wenn dann noch ein gutes Bild als Eyecatcher genutzt wird und die Tipps inhaltlich werbefrei sind, ist es perfekt, um geteilt zu werden.

      XING ist praktisch als ausgelagertes Gedächtnis. Nicht alles wollen wir in eine Datenbank notieren, aber beim XING-Profil ist schnell eine Kategorie angelegt oder eine kleine Notiz gespeichert. Manchmal speichere ich auch eine XING-Nachricht, die ich von der betreffenden Person erhalten habe, in Kurzform als Notiz ab.

      Um seine Anti-Spaßfaktoren kennenzulernen, muss man ausprobieren. Vor allem beim Thema Audios und Videos darfst du dir ruhig eine längere Experimentierphase gönnen, bevor du entscheidest: macht Spaß oder eben nicht.

      Viele Grüße von Sabine

  2. Hallo Sabine,

    schöne Idee, diese Frage. Da kann ich ganz klar sagen: Facebook und Blog sind meine klaren Favoriten, was das virtuelle Netzwerken betrifft. Allerdings finde ich es auch schön, ab und zu mit wichtigen Kontakten zu telefonieren oder wenn es passt, sogar sich mal zu einem Kaffee in der Stadt zu verabreden.

    Liebe Grüße
    Anne-Kerstin

  3. Ich habe oft, viele Ideen, Impulse, neue fachliche Themen im Kopf.
    Wenn ich diese einfach zu Papier bringen würde, wären diese tolle BLOG-Beiträge.

    Dann werde ich dieses wohl als nächstes angehen. Dann seid mal gespannt! 😉

    Ansonsten macht es für mich eine gute Mischung, mit wenig facebook. Das ist mir oft zu oberflächlich.

  4. Hallo zusammen,
    zunächst einmal eine Entschuldigung, ich hänge immer 1 – 2 Tage hinterher, da ich noch einen Vollzeitjob habe und nebenberuflich selbstständig bin. So kann ich im Dienst z.B. die Videos nicht ansehen, da wir über einen kommunalen Server gehen. Hoffe, es ist dennoch okay für Dich, liebe Sabine und für die anderen Challenger auch (?). So, was mir Spaß macht, schnelle Antworten über Facebook, gute Tipps, sondiert durch generierte Kontakte, gegenseitige Hilfestellungen. Meine Plattform ist ganz klar Facebook. Ich mag gerne Texte, Bilder, Weisheiten (aber nicht die „ausgelutschten“), kleine Witzchen zwischendurch und weiterführende Links. Das Kennenlernen von Menschen, die man draußen ja nicht einfach anstupsen kann um ihnen zu sagen, hey i like you ;-). Da ich auch selbst male (Öl, Aquarell, Tusche, Graphit, Acryl) poste ich oft eigene Bilder und lege ein Elke-Zitat obendrauf. Momentan bin ich begeistert von kleinen Videos, da könnte ich den ganzen Tag machen, obschon ich sonst am liebsten schreibe, gefällt mir das relativ schnelle Erstellen von Videos sehr gut. Xing ist mal so gar nicht meins, ich bin dort seit der ersten Stunde, es hat sich noch nie, niemals auch nur die kleinste Symbiose ergeben. Es wirkt auf mich wie eine Werbeplattform für Kranken – und Lebensversicherer, kaum Interaktionen, keine hilfreichen Tipps oder tiefergehenden Kontakte. Was immer öfter passiert: Jemand bittet mich, doch etwas über mich zu erzählen, was ich so beruflich mache usw. Hallo? Könnte man in meinem Profil nachsehen. Somit ergibt sich für mich das Bloggen und die Interaktionen auf Facebook. Twitter finde ich gut, aber es ist natürlich verdammt rasant- um zu lernen wie man Texte oder Mitteilungen auf das Wesentliche herunterbricht- ist eine spitze. Meist fällt mir dabei erst auf, wie viel unnützes Zeug man in Sätze packt ;-). Auch der Umgangston auf Twitter spricht mich an, es geht dort recht höflich zu. Periscope kenne ich noch nicht gut genug, weiß ich momentan nichts mit anzufangen. Mal mit Kontakten zu skypen ist auch eine nette Sache. Mittlerweile würde ich sogar mit einigen Kontakten Cafe trinken gehen 🙂

    • Hallo Elke,

      fein, dass für dich klar ist, was dir Spaß macht. Ja, Facebook ist ganz anders als XING und hat ganz andere Stärken. Wir schauen in der Tagesetappe für den Brillenwechsel, was du wo am besten machen kannst, wenn es ums Netzwerken geht.

      Viele Grüße von Sabine

  5. Hallo Sabine,

    tolle Übung. Die Gefahr ist wirklich, dass man sich total verzettelt, weil man denkt überall dabei sein zu müssen.
    Ich z. B. blogge gerne und mag Twitter. Facebook habe ich lange Zeit gemieden. Jetzt bin ich zwar dabei (das muss man schließlich als Selbstädiger 🙂 ), jedoch ist der Funke (noch) nicht übergesprungen. Da stellt sich nun wieder die Frage nach dem Spaßfaktor. Bisher ist er bei Facebook nicht wirklich vorhanden. Trotzdem bleibe ich erst mal dabei, weil jedes Social Media eine eigene Sprache hat.

    XING und LinkedIn finde ich auch gut, habe ich aber in letzter Zeit vernachlässigt.

    Und Deine Challenge, die finde ich richtig klasse.

    Viele Grüße,
    Monika

    • Hallo Monika,

      müssen tun wir gar nichts. Aber es macht Sinn, nach den Spaßfaktoren zu schauen, weil zu viel Social Media auch nach hinten losgehen kann: Suchtgefahr, Burnout, Konzentrationsprobleme usw.

      Wir müssen gut auf uns aufpassen und schauen, was wirklich passt. Und das ist für jede Person anders, passend zur Zielgruppe, Talente und Spaßfaktoren.

      Viele Grüße von Sabine

  6. Guten Morgen Sabine,

    ich bin sehr gerne in den Sozialen Medien aktiv und liebe den Austausch und die Möglichkeiten. Danke für den heutigen Tipp, denn ich gebe noch nicht regelmäßig genug Tipps weiter. Auf Facebook mischen sich halt persönliche und öffentliche Posts und da versuche ich mich auf einen Post am Tag zu beschränken. Zeit ist meine Herausforderung.

    Am liebsten netzwerke ich ganz konkret. Das macht mir am meisten Freude und Spaß, wenn ich Kontakte mit Kontakten vernetze. Habe es jedoch schon oft erlebt, dass dies nicht auf Anhieb verstanden wird und einige bei Xingkontakte glauben zunächst, dass es nur um das direkte Geschäft gibt und ich quasi ihr Kunde bin oder sie meiner. Das sehe ich jedoch ganz anders. Ich finde es genial, wenn ich für die Menschen in meinem Netzwerk die passenden Kontakte finde. Wenn dann ein Kontakt zufällig Kunde wird, ist das toll, aber für mich nicht zwingend erforderlich. So viele Menschen haben Kontakte, die mir oder einem anderen Kontakt weiterhelfen können. Sie sind sich dessen leider zu wenig bewusst. Und deshalb telefoniere ich gern oder treffe mich persönlich mit meinen Kontakten. Dabei habe ich schon so viel gelernt!

    • Hallo Astrid,

      Tipps weitergeben ist immer eine starker Mehrwert, denn damit scharst du autmatisch die Menschen um dich, die deine Tipps mögen und baust damit ein qualitativ gutes Netzwerk auf.

      Behalte diesen Aspekt im Fokus.

      Viele Grüße von Sabine

  7. Liebe Sabine,

    vielen Dank für diese tolle Übung! Das hat mich doch tatsächlich wieder auf meinen Weg meiner Stärken und meinem Spassfaktor gebracht. Ich gebe sehr gerne meine Erfahrungen und Tipps weiter. Ich freue mich sehr wenn der andere auf seinem Weg leichter weitergehen kann und die für ihn nötigen Hinweise erhält. Die Übung kam genau richtig, da mein Spassfaktor stark im Keller war. Ich darf….
    Dankeschön liebe Sabine.

    Viele Grüße Heike

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