Bienen-E-Book

Talente nutzen und Kontakte wie Drahtseile: darauf kommt es jetzt an!

Nutzt du all deine Talente und hast du Kontakte wie Drahtseile, um diese große Zeit des Umbruchs gut zu meistern?

Gratis Bienen-E-Book

Anhand des kostenfreien E-Book-Ratgebers Talente nutzen und Kontakte wie Drahtseile: darauf kommt es jetzt an! kannst du neu entscheiden, was jetzt für dich am wichtigsten ist. Er unterstützt dich dabei, neue Prioritäten für dein Leben zu setzen und hat auch praktische Tipps für Angestellte, Selbständige und für alle parat. Übungen zur Talentsuche und zum Intensivieren deiner Kontakte geben dir neue Impulse oder machen auf Dinge aufmerksam, die du vielleicht aus den Augen verloren hast.

Warum ich dieses kostenfreie E-Book geschrieben habe

Ich möchte Menschen informieren und motivieren, Entscheidungen zu treffen und zu handeln. Wir alle können etwas zur Verbesserung der Situation beitragen, und jeder Beitrag ist wichtig. Praktische Ideen kannst du sofort realisieren. Dass es weitaus bedeutsamere Themen als Geld gibt, versuche ich mit diesem Ratgeber zu verdeutlichen. Damit uns diese nicht auch aus der Hand gleiten, müssen wir jetzt gemeinsam etwas bewegen.

Du kannst dir das Bienen-E-Book kostenfrei herunterladen. Wenn du gerne weitere Informationen erhalten möchtest, dann trage  bitte deine Kontaktdaten ins Kontaktformular ein und du bekommst in losen Abständen Impulse von mir.

Nachtrag zum E-Book 28. August 2015

Juhuu, zum ersten Mal seit fünf Jahren haben wir wieder ein normales Bienenjahr gehabt. Normale Temperaturen, normale Rahmenbedingungen, normale Produktion. Aber trotzdem gehen die Bienenbestände weltweit weiter zurück, wie dieser aktuelle Blogartikel Bienensterben – was kann ich dafür? von Annika Rieger zeigt.

Die Industrie hat wie immer eine Lösung: Die schlaue Roboterbiene könnte die Arbeit der Honigbiene bald übernehmen. Ein neues Milliardengeschäft ist in der Pipeline.

Wir machen weiter, auch wenn alles so aussieht, dass der Berufsimker bald der Vergangenheit angehören wird…

Nachtrag zum E-Book 6. Juli 2013

Wir warten jetzt auf ein Wunder, damit wir die Imkerei noch ein weiteres Jahr halten können, aber die Chancen stehen schlecht: zu lang hat die Frühlingskälte angedauert, so dass die Bienenköniginnen keine Eier legen konnten, um das Überleben der kleinen Bienenvölker nicht zu gefährden. Hinzu kommen Verschiebungen der Blütezeiten, zu viel Regen und häufig starker Wind, der keinen Bienenflug ermöglicht.

Die Lavendelbauern haben jetzt entschieden, den Lavendel schon ab dem 12. Juli zu schneiden, um noch etwas von der Lavendelernte zu retten und damit sind wir mit der Haupternte – dem Lavendelhonig – voll betroffen, denn die Zeit ist viel zu kurz für eine üppige Lavendelhonigernte.

Lavendel mit Bienen

Bienen lieben Lavendelblüten

Mein Mann ist nicht auch wieder nicht alleine, für viele Imker und Landwirte stellt sich die gleiche Frage: Von was sollen die Produktionskosten bezahlt werden und von was sollen wir leben?

Nachtrag zum E-Book 19. März 2013

Die Honigproduktion im Jahr 2012 war nicht nur in der Provence, sondern in ganz Europa eine Katastrophe: durchschnittlich 50 % weniger Ernte. Das hörten wir aus Frankreich, England, Deutschland, Italien, Belgien usw. Auch wir waren betroffen, denn mein Mann produzierte nur halb so viel Honig wie sonst.

Demzufolge sind die Honigbestände jetzt alle fast restlos aufgebraucht und die nächste Saison muss gut werden, der Druck ist enorm groß und die Temperaturen im März sind wie im letzten Frühling nicht förderlich für die Bienen, denn es ist zu kalt.

Für viele Imker wird diese Saison eine entscheidende, nachdem schon einige im letzten Herbst aufgaben. Wer es schafft, heuer eine gute Ernte einzubringen, hat Chance, seine berufliche Existenz zu sichern, denn die Produktionskosten laufen weiter: mit oder ohne Ernte. Wem dies nicht gelingt, dem droht das Aus.

Für mich ist es ein Rätsel, warum Imker nicht schon längst existenzsichernde staatliche Hilfe erhalten oder von Stiftungen unterstützt werden, denn die Bienen sichern unsere Nahrung und damit unser Überleben. Stattdessen kämpfen Imker im wahrsten Sinne des Wortes ums Überleben ihrer Bienenvölker und müssen dabei noch schauen, möglichst viel Honig für die eigene Existenzsicherung zu ernten. Währenddessen wird weltweit Geld verzockt und in Projekte investiert wird, die für unseren Planeten vernichtend sind.

Die Idee, dass private Haushalte Imker unterstützen, indem sie sich Bienenvölker für den eigenen Garten leihen – selbstverständlich mit Betreuung – wäre ein Beitrag, initiativ zu werden und den Imkern damit neue Existenzquellen zu ermöglichen. Kaufen Sie lieber Honig beim Imker statt im Supermarkt.

Wie wäre es mit einer Honigbank statt einer Bad Bank?

Nachtrag zum E-Book 17. April 2010

Für meinen Mann hat wieder eine neue Bienensaison begonnen. Und sie startet diesmal gut. Die jungen Bienenvölker vom letzten Jahr haben den Winter gut überstanden und sind nun mit Umziehen beschäftigt: von kleinen Kästen in große Bienenholzkästen, um sich auszubreiten und zu vermehren.

Bienenplatz im Luberon (Provence)

Bienenplatz im Luberon (Provence)

Was wir nun erfahren haben: Im letzten Jahr wurde eine Schaffarm weit abgelegen im hohen Luberon gegen eine Krankheit behandelt und es wurde dabei großzügig ringsherum desinfiziert. Für die idyllisch platzierten siebzig Bienenstöcke war dies wohl leider das Ende.

Es gab allerdings ein paar wilde Bienenvölker, die haben überlebt und mein Mann brachte sie mit nach Hause. Sie erfreuen sich bester Gesundheit und sind ganz schön attackierfreudig, wenn man sich ihnen nähert. Es ist eine dunkle Bienenrasse, die hier in der Provence zu Hause ist, nicht wirklich auf Schmusekurs wie viele Züchtungen, aber scheinbar hartgesotten und darauf kommt es jetzt an!

Und damit wendet sich ein Imker noch stärker den traditionellen Gepflogenheiten des Imkerns zu. Vieles von dem, was er in der Imkerschule gelernt hatte ist nützlich, aber einiges wohl auch zu abgehoben. Auf die eigene Intuition zu hören und danach zu handeln ist auch im Umgang mit den Bienen am besten. Und den Bienen einen großen Freiraum zu geben, das scheinen die aktuellen Botschaften zu sein.

Mein Mann hat diesmal Glück, und ich schildere nur einen Einzelfall. Das Bienensterben geht weltweit weiter so wie das dramatische Sterben der Artenvielfalt, das von den Medien lieber nicht thematisiert wird. Besonders beliebt scheinen Gentechnik-Testaussaaten in unmittelbarer Nähe von Saatgutbanken zu sein, die unsere „Arche Nota der Pflanzen“ sind, um unser Saatgut zu verunreinigen.
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4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Sabine Piarry,
    zur Zeit schreibe ich ein mein Märchenbuch über die Bienen um auf diesem Weg den Menschen Bewusstsein zu bringen. Auch möchte ich dieses Jahr in die Provonce reisen um den Lavendel blühen zu sehen. Ich bin Aromapraktikern. Meine absolute Lieblingspflanze ist der Lavendel. Beides zu vereinen die Bienen und den Lavendel ist mein Wunsch. Falls Sie diesbezüglich Information für mich haben würde ich mich sehr freuen.
    Ich bin auch über Facebook oder Skype Delphin 6251zu finden.
    Herzliche Grüsse aus München sendet Ihnen. Alle Gute für Sie.
    Annegret Liegmann

  2. Durch Zufall bin ich auf dein E-Book gestoßen sehr schön
    Ja das leben als Imker ist nicht einfach und im Moment sind die Aussichten nicht wirklich rosig aber Imker sind Optimisten wir Arbeiten weiterhin an einer Verbesserung der Umstände …. Liebe grüße Klaus

    • Hallo Klaus,

      das freut mich, dass du hier deine Bienenspuren hinterlässt. Ja, die Aussichten sind echt hart, aber ich glaube Imker sind reinkarnierte Bienenköniginnen. Wie sonst könntet ihr diese harte Arbeit mit wenig Lohn mit so großer Leidenschaft machen?

      Ich habe auch einen anderen Artikel geschrieben zu den Roboterbienen, vielleicht kennst du den auch noch nicht?

      https://www.sabine-piarry.com/albtraum-roboterbienen/

      Viele Grüße von Sabine

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