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Hase und Igel Wunschkunden-Strategie: Mehrwert #1 Blogparaden › Sabine Piarry

Hase und Igel Wunschkunden-Strategie: Mehrwert #1 Blogparaden

„Ich wette, dass ich schneller laufe als du“, sagte der Igel zum Hasen in dem Märchen der Gebrüder Grimm. Damit begann ein verhängnisvoller Wettstreit, das dem Hasen sogar das Leben kostete. Glücklicherweise verläuft das Ringen um Kunden meist nicht so dramatisch, aber es könnte auch anders gehen, so entspannt und clever wie der Igel seinen Sieg plante.

Die Fehler von Herrn Hase

Der Hase begegnet dem freundlichen Igel arrogant und verspottet ihn wegen seiner krummen Beine.

Als der Igel den Hasen sah, wünschte er ihm freundlich einen guten Morgen. Der Hase aber, der auf seine Weise ein vornehmer Herr war und grausam hochfahrend noch dazu, antwortete gar nicht auf des Igels Gruß, sondern sagte mit höhnischer Miene: »Wie kommt es, daß du hier schon so am frühen Morgen im Feld herumläufst?«

»Ich gehe spazieren«, sagte der Igel.

»Spazieren?« lachte der Hase. »Du könntest deine Beine schon zu besseren Dingen gebrauchen.«

Diese Antwort verdroß den Igel sehr. Alles kann er vertragen, aber auf seine Beine läßt er nichts kommen, gerade weil sie von Natur aus krumm sind.

»Du bildest dir wohl ein, du könntest mit deinen Beinen mehr ausrichten?« sagte er.

»Das will ich meinen«, sagte der Hase.

»Nun, das kommt auf einen Versuch an«, meinte der Igel. »Ich wette, wenn wir um die Wette laufen, ich lauf schneller als du.«

»Du – mit deinen krummen Beinen?« sagte der Hase. »Das ist ja zum Lachen. Aber wenn du so große Lust hast – was gilt die Wette?«

»Einen Golddukaten und eine Flasche Branntwein«, sagte der Igel.

Hasenfehler im Business

So wie der Hase ohne Vorbereitung ins Rennen geht, sind wir auch gerne auf der Suche nach Kunden unterwegs, so dass wir wie wild Jagd auf Kunden machen, ohne uns in deren Perspektive zu versetzen. Wir sammeln E-Mail-Adressen, schütten Menschen mit zu vielen bzw. unerwünschten Informationen zu und lassen den potentiellen Kunden keinen Raum, sich allmählich – die Betonung liegt auf allmählich – für unsere Produkte bzw. Dienstleistungen zu begeistern.

Hasenfehler kurz zusammengefasst:

  • Ohne Strategie loslaufen
  • Keine Ursachenforschung, wenn es nicht wie gewünscht läuft
  • Fehlende Reflektion, um sich neu auszurichten
  • Weiterrennen, bis man am Ende ist
  • Sich selbst überschätzen bzw. andere unterschätzen

Clevere Igel-Strategie

Im Gegensatz zum Hasen, der sofort die Wette starten möchte und damit keine Zeit zum Überlegen hat, wie er es geschickt anstellen könnte, nimmt sich der Igel Zeit, seine Erfolgsstrategie zu überdenken und startet wohlbedacht.

»Kann es losgehen?« fragte der Hase.

»Jawohl«, erwiderte der Igel.

»Dann nur zu.« Damit stellte sich jeder in seine Furche. Der Hase zählte: »Eins, zwei, drei«, und los ging er wie ein Sturmwind den Acker hinunter. Der Igel aber lief nur etwa drei Schritte, dann duckte er sich in die Furche hinein und blieb ruhig sitzen. Und als der Hase im vollen Lauf am Ziel unten am Acker ankam, rief ihm die Frau des Igels entgegen: »Ich bin schon da!«

Obwohl der Hase bemerkt, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugehen kann, bleibt er seiner Strategie treu und da er den Igel von Anfang unterschätzt, hat dieser leichtes Spiel. Im Business sind viele Kundengewinnungsstrategien nicht erfolgreich, aber was tun wir? Wir können dreiundsiebzig Mal wie der Hase den Acker hinauf und hinunter laufen und dann die Konsequenz ziehen, dass unser Produkt bzw. unsere Dienstleistung zu wenig attraktiv ist. Das muss nicht stimmen. Aber die Art und Weise passt nicht zu uns und zu unserem Produkt.

Igel-Strategie: Mehrwerte für Wunschkunden

Der Igel platziert sich günstig, in diesem Fall im Doppel mit seiner Igelfrau, so dass er vom Hasen zum richtigen Zeitpunkt wahrgenommen wird. Bei der Kundengewinnung helfen passende Mehrwerte, um vom Wunschkunden wahrgenommen zu werden. Aus meiner Erfahrung sind Mehrwerte die einfachste und effektivste Art, Wunschkunden anzuziehen. Ob ein Video, ein impulsreiches Webinar, ein E-Book oder eine intelligente Checkliste: alle Menschen, die von unseren Mehrwerten begeistert sind, nehmen Kontakt zu uns auf und wollen mehr uns haben und viele davon wollen auch kaufen. Unsere Aufgabe ist es, einen vertrauensvollen Dialog aufzubauen und zu hinterfragen, welche Lösung der Kunde braucht. So gewinnen wir Wunschkunden.

Damit das Ganze praktisch wird, stelle ich dir in den nächsten Blogartikeln verschiedene Mehrwerte vor und veranschauliche, für was du diese gut nutzen kannst. Welcher Mehrwert für welches Anliegen perfekt ist, erfordert etwas Fingerspitzengefühl und auch Erfahrung mit Mehrwerten. Wenn du keine Lust hast, einiges auszuprobieren, dann hilft dir meine Beratung, welche Mehrwerte für dich passen.

Mehrwert #1 Blogparaden

Auf das passende Thema kommt es an bei einer Blogparade, denn mit dem Thema verbinden dich die Menschen. Für Mirko Lange passte der Aufruf zur Blogparade mit dem Aufruf „Geiler Content – aber wie geht das?“ perfekt, denn bei diesem Thema hat er die Nase vorn. Insgesamt siebenundsiebzig Blogartikel wurden daraufhin verfasst und jeder Artikelschreiber hat selbstverständlich den veröffentlichten Artikel in Social Media geteilt. So ergeben sich 232 Shares und viele Likes.

Blogparaden: Reichweite gewinnen und Backlinks setzen

Wir brauchen ein spannendes Blogparade-Thema, an dem sich andere gerne beteiligen und das zu uns passt. Und wir dürfen auch kräftig trommeln, damit die Blogparade wahrgenommen wird. Was passiert? Wir gewinnen Reichweite, finden vielleicht auch neue Kooperationspartner und durch die Verlinkung erhalten wir Backlinks, die uns bei den Suchmaschinen nach vorne bringen. Zusammengefasst die Vorteile:

Mit Blogparaden Experten und interessante Menschen entdecken

Vorteile von Blogparaden

Du musst nicht unbedingt selbst eine Blogparade starten. Auch die Teilnahme an Blogparaden bringt die gleichen Vorteile, wenn auch weniger ausgeprägt als eine eigene. Gitte Härter beleuchtet diesen Aspekt im Blogbeitrag Gastbeiträge, Interviews, Blogparaden … was bringts? ausführlich. Noch ein weiteres schönes Beispiel, das motiviert: Sehr spontan hat Claudia Kauscheder in diesem Sommer zu ihrer ersten Blogparade aufgerufen, nachdem dazu in Selbst-Coaching-Camp viele Fragen zu Erfolgsteams gestellt wurden. Sie hatte nicht geahnt, was daraus wird! Die Resonanz war klasse, so das daraus ein Audio-eBook entstand.

Blogparade „Beste Coaching-Programme und Selbstlernkurse“

Was ist eine Blogparade?

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