Was geht dir beim Netzwerken auf den Geist?

Jeder tickt anders und es gibt Dinge, die uns besonders gut gefallen und solche, die uns beim Netzwerken auf den Geist gehen. Gerne möchte ich heute alles, was uns nicht gefällt, unter die Lupe nehmen. Aus den Kommentaren habe ich eine Umfrage erstellt, damit wir sehen, was uns nur persönlich missfällt und wo es Anderen gleichermaßen geht.

 

Was mich persönlich nervt

Häufig lieb gemeint, aber mir gefällt es nicht, wenn Menschen frisch nach einer Kontaktbestätigung auf meine Facebook-Pinnwand einen Willkommensgruß posten. Was mich ganz fürchterlich nervt, wenn dieser Post noch mit Eigenwerbung versehen ist.

Was mich auch nicht besser stimmt sind Nachrichten in XING von losen Kontakten mit vielen Links zum Anschauen. Für mich ist das ein Zeichen, dass meine Zeit nicht wertgeschätzt wird.

Generell bin ich empfindlich bei allem, was meine Zeit raubt. Da kann sogar ich als Fisch zum Löwen werden 🙂

Wenn in einer Vorstellungsrunde eine Person viel mehr Zeit als geplant für sich in Anspruch nimmt, dann fehlt diese Zeit bei anderen Vorstellungen. Das empfinde ich als unachtsam und macht die Person nicht sympathischer.

Sprachnachrichten, die nicht persönlich für mich ins Mikro gesprochen wurden, lösche ich sofort.

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Über was freust du dich beim Netzwerken besonders?

Reflektionsaufgabe

Ob in Social Media oder in Präsenznetzwerken wie BNI, XING-Treffen, Frauennetzwerken und anderen Business-Netzwerken: Was nervt dich beim Netzwerken? Du darfst gerne in deinem Kommentar maßlos übertreiben und auch Storys erzählen. Wir sammeln unsere Erfahrungen.

Beteilige dich gerne an der Umfrage, damit wir später eine Hitliste der größten Nervensägen erstellen können.

 

Dieser Beitrag ist eine Tagesetappe der 21-Tage-Networking-Challenge, in der du deine eigenen Netzwerkbremsen erkennen und lösen kannst.

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93 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo,
    mich nervt, dass ich häufiger Anfragen bekomme einen Blogartikel anderer zu veröffentlichen, bei denen es um Geldanlagen, Hochzeitsmessen oder Abnehmkuren geht – nur weil vermeintlich ein Stichwort in meinem Blog damit „zu tun hat“. Wobei ich mich immer frage, woher diese Assoziationen beim Software-Testen kommen sollten.
    Und auf meine Ablehnung kommt dann meist „ja, kann ich verstehen.“ Hmmm??? Verstehen? Keine Entschuldigung, Erklärung, sondern Verständnis? Das fehlt mir dann leider ganz und gar.
    Schade, gute Gast-Blogbeiträge sind goldwert und habe ich gerne – aber das ist nur nervig.
    Internette Grüße
    Maud

  2. Guten Morgen,
    Mich Nerven die Leute, die nur darauf auf sind, sich ins beste Licht zu rücken und dabei so beschäftigt sind, dass es gar nicht erst zum Netzwerken kommt. Das ist nicht nur unhöflich, sondern auch total zeitraubend.
    Bei xing erhalte ich oft Anfragen zum Netzwerken, die mich dann aber mit Werbung zuballern. Und zuletzt Nerven mich die netten Netzwerker, die immer alles freundlich nehmen, aber nichts geben….
    Und jetzt bin ich sehr gespannt, was ihr anderen nervig findet

  3. Guten Morgen,
    mich nerven Kontaktanfragen ohne Nachricht auf Xing. Das ist wie eine im Vorbeigehen auf den Tisch geworfene Visitenkarte. Noch schlimmer: Auf die freundliche Nachfrage, wo denn gemeinsame Anknüpfungspunkte gesehen werden – keine Antwort. Hätte ja sein können, dass jemand aus Versehen nur auf „Kontakt“ geklickt hat, spätestens auf meine Nachfrage erwarte ich bei echtem Interesse dann eine Antwort. Keine Antwort ist mega unhöflich und verplempert meine Zeit.
    Auch sehr nervig: 20 Posts hintereinander, oder alle paar Minuten – so wird der stream „verstopft“ von einer Person.
    Bei Präsenznetzwerken: Selbstdarsteller, die nicht mehr aufhören von sich selbst und ihrem tollen Produkt zu erzählen – ohne überhaupt zu klären, ob das im entferntesten von Interesse ist.

    • Guten Morgen Sabine Paul, Kontaktanfragen bei Xing ohne Nachricht und dann auch noch bei Rückfragen nicht reagieren, das nervt mich auch. Habe mir gerade überlegt, ob ich dann nicht in Zukunft die Person direkt anrufe. Es geht beim Netzwerken für mich nicht um das Sammeln von Kontakten. Arbeite seit einigen Wochen verstärkt mit dem aktiven Netzwerken.

  4. Ich schließe mich Euch an. Anfragen zum Netzwerken ohne dass hinter her Netzwerken stattfindet, sind echt nervig.
    Ich bin ja Freie Journalistin aber im Lokalbereich, d.h. meine Themen brauchen immer einen Lokalbezug. Dann kommen Anfragen von Firmen, ob ich nicht Interesse hätte, was zu schreiben – die sitzen dann iin Berlin oder München. Am Anfang erkläre ich noch ruhig, dass der Bezug fehlt. Und irgendwann die Frage, ob ich nicht interessiert sei, Geld zu verdienen. Das ist schon sehr nervig.

    Ich bin gespannt, was noch zusammen kommt.

  5. Liebe Sabine,

    am meisten gehen mir Kontaktanfragen auf den Geist, denen ich schon an der „Nasenspitze“ ansehen kann, dass es ausschließlich darum geht, mir etwas zu verkaufen. Ebenfalls nervig finde ich, wenn nach der Kontaktbestätigung im Schweinsgalopp eine Einladung zum Seiten-Like (FB) oder ein Dankestweet (Twitter) mit Werbung kommt.

    • Hallo Clia,

      klasse Bild: im Schweinsgalopp Einladung zum Seiten-Like und Danketweets. Ja, die 0-8-15- Danke-Bestätigungen finde ich auch nervig, besonders in Twitter.

      Viele Grüße von Sabine

  6. Mir geht es auf die Nerven, dass manche für jedes Kommentar auf meinem Blog, einen Kommentar zurück haben wollen. Oder wenn auf meine Pinnwand steht, dass sie mich geliked haben….ja und? danke ich kriege die Benachrichtigung auch…….Und automatische Mitteilungen bei Twitter, mit der Bitte auch die Facebookseite zu liken. Tut mir Leid, jetzt erst recht nicht!

    Liebe Grüße
    Marieke

  7. Liebe Sabine,

    Nervräuber Nummer 1 in Twitter und Facebook sind für mich die Tweets/ Posts „XY hat ein Foto gepostet“. Ob irgendwer denkt, dass ich dann einfach draufgehe, nur um ein Foto anzusehen, von dem ich nicht weiß, was es mir sagen soll? Wenn, dann gehört das Bild direkt in den Tweet/ Post – dann kann ich entscheiden, ob ich das auch in GROSS sehen möchte.

    Nervräuber Nummer 2 sind auch für mich diese „Danke fürs Annehmen meiner Kontaktanfrage + botte Werbung“ auf MEINER Timeline. Fliegt sofort raus und Kontakt wird gelöscht.

    Nervräuber Nummer 3 sind die Gruppenzufüger, die mich ungefragt in Gruppen wie „Gold24“ & Co. zufügen. Gruppe wird sofort geblockt, der „Kontakt“ fliegt umgehend raus. Manchmal mit kleinem Kommentar zum Thema Respekt.

    Nervräuber Nummer 4 sind die „Ego-Shouter“ in Live-Veranstaltungen wie Xing-Netzwerkabende & Co. Die einfach nicht merken, dass sie selbst eine Grossteil der verfügbaren Zeit beanspruchen – die dann den „leiseren Menschen“ abgeht.

    Nervräuber Nummer 5 sind für mich die Network-Marketeers, die meine Timeline zumüllen mit der Werbung für ihr einzigartiges Produkt/ Dienstleistung, mit dem man so ganz ohne Mühe unglaublich viel Geld verdienen kann. Hey, Leute: Es funktioniert so gut wie nie, dass passives Einkommen von aktivem Arbeitsverzicht kommt….

    Was mich lange genervt hat, waren auch die Xing-Anfragen ohne Nachricht. Doch seit ich ein Smartphone und Tablet verwende, entwickele ich dafür Verständnis – denn wer da einmal die falsche Taste drückt, der hat schon eine Anfrage verschickt, ohne überhaupt die Chance auf eine Texteingabe gehabt zu haben. Ich frage bei einer solchen Anfrage vorsichtig nach und bekomme eigentlich immer eine wertschätzende Antwort. Und wenn es mir selbst (bereits mehrfach!) passiert ist, dass ich grundlos um Kontakt gebeten habe, dann erkläre ich es freundlich nach (zumeist problemlos) erfolgter Kontaktannahme. Doch auch ich schaffe es leider nur selten, alle davon auch mal persönlich zu treffen. Und damit sind wir bei…

    …Nervräuber Nummer 6: Zu wenig Zeit. Ich begegne hier im Netz so vielen tollen Menschen, die ich gerne sehr viel genauer kennenlernen würde. Doch sie wohnen irgendwo in der Welt, sind ständig unterwegs und meist reichen 90 Minuten Live-Begegnung dann auch schnell nicht mehr aus, um den Menschen wirklich zu entdecken.

    Dennoch sind aktive Netzwerke eine tolle Sache und die moderne Technik macht unsere Welt so wunderbar klein und unseren Geist groß. Ich liebe das Networking, wenn es wirklich im wertschätzenden „Geben und Nehmen“ gelebt wird.

    Herzlichst
    Bettina

    • Guten Morgen Bettina Schöbitz,

      danke für die vielen Dinge, die Sie nerven. Ich stelle nun fest, dass mich doch auch so manches stört und ich mich in Ihrer Liste zu 95% wiederfinde.

      Ich suche für die nervigen Ding oft nach einer Lösung. Manche Dinge kann ich in den Sozialen Medien abstellen. Manche sind ein Problem der Kommunikation. Dinge, auf die ich keinen Einfluss habe, versuche ich zu ignorieren. Das gelingt mal besser, mal schlechter.

      Zu Beginn meiner Tätigkeiten in den Sozialen Medien habe ich viele Fehler gemacht und bin auch heute noch nicht frei davon. Danke an dieser Stelle an Sabine Piarry, die mich mit der Reflexion über dieses Thema wieder einmal darüber nachdenken lässt, was ich von den Dingen, die mich stören auch tue. Und ich überlege, warum sie mich stören und ob ich einen Einfluss darauf habe und sie abstellen kann.

      Nr. 6 ist für mich kein Nervenräuber, sondern wundervoll ! Denn wenn ich mir Zeit nehme für einen Menschen, den ich wirklich näher kennenlernen möchte, dann bereichert der Kontakt mich und meine Arbeit. Dafür nehme ich mir gerne Zeit.

      Was machen Sie mit Nervenräuber Nr. 1, 4 & 5? Haben Sie einen Tipp für mich?

      Sonnige Grüße
      Astrid Heisig

  8. Was mich nervt (und es wurde z.T. schon genannt, aber wir sammeln ja hier):

    1. Wenn nach einer Kontaktbestätigung bei Facebook jemand in meiner Chronik postet. Habe aber jetzt gelernt, dass man das einstellen kann, ob das für andere möglich ist oder nicht. Ich werde es dann nur zu meinem Geburtstag freischalten :-).

    2. Wenn nach einer Kontaktbestätigung bei Facebook sofort eine persönliche Nachricht kommt mit Links zu Webseiten, Produkten und der Aufforderung zu liken.

    3. Das Gleiche bei XING: Nach Kontaktbestätigung eine automatische Mail (die nicht für mich persönlich ist, sondern an alle verschickt wird) mit diversen Links für die Angebote des Kontakts.

    4. Wenn jemand an einem Tag 10 verschiedene Seminareinladungen verschickt (ob XING oder Facebook) – da fühle ich mich erschlagen und frage mich, ob er sich davon Erfolg verspricht. Ich lösche dann alle!

    5. Wenn mich jemand nach einem kostenlosen Handout, Skript, PDF oder sonst was fragt, das ich beispielsweise in einem Webinar oder Blogartikel angeboten habe – und sich dann anschließend nicht mal bedankt! Da bin ich dann enttäuscht.

    6. Ich kenne so Pappenheimer, die seit Jahren an meinen kostenlosen Webinaren teilnehmen und sich alles schicken lassen, was ich je angeboten habe, aber noch nie mal etwas gebucht oder auch nur eins meiner Bücher gekauft haben :-). Aber da übe ich mich in freundlicher Gelassenheit und Geduld. 🙂

    7. Wenn jemand in einem Blogkommentar nur die eigene Arbeit oder Person vorstellen möchte. Verlinken kann man bei meinen Blogkommentare inzwischen sowieso nicht, weil das so vielen Spam-Kommentaren die Tür geöffnet hat. Die werden so automatisch geblockt.

    8. Den Gipfel fand ich, als jemand mir bei XING zum Geburtstag gratulierte und in der gleichen Mail Werbung einbaute für eins seiner Seminare. DAS fand ich ganz schlechten Stil – und habe es auch bei Facebook gepostet (natürlich ohne Namen). Ich habe eben immer was „pädagogisches“ und will Leuten erst mal bewusst machen, was sie da eigentlich tun. Hängt aber von meiner Zeit und Laune ab, ob ich es mache- oder ignoriere.

    Schön finde ich

    1. wenn jemand nach oder parallel zu einer Kontaktanfrage bei XING oder Facebook dazu schreibt, wie er oder sie auf mich gekommen ist, was uns verbindet, wo wir Gemeinsamkeiten haben- dann kann ich sie auch gleich zuordnen und einen entsprechenden Tag eintragen (das habe ich leider jahrelang versäumt, werde es aber häppchenweise installieren).
    Wohingegen so Platitüden wie: „Sie haben ein interessantes Profil“ nicht dazu zählen, weil sie das wohl bei allen schreiben :-).

    2. Wenn sich jemand nicht nur bedankt für die kostenlose Zusendung eines Handouts oder PDF, sondern auch schreibt, was er damit anfangen konnte, was ihm daran gefällt. Noch toller natürlich, wenn er mich dann weiter empfiehlt 🙂 oder irgendwann mal ein Online-Seminar bucht :-).
    Aber ein Danke schön freut mich schon genauso, es zeigt einfach, dass es wahrgenommen und wertgeschätzt wird, was ich da an Zeit und Arbeit investiert habe und welche Qualität meine Arbeit hat.

  9. Hallo,

    bei mir ist der Top-Aufreger, dass ich in den Netzwerken ungefragt von Leuten kontaktiert werde, die mir etwas aufschwatzen wollen. Noch schlimmer wird das Ganze noch, wenn diese Leute dann mein klares „Nein“ nicht zur Kenntnis nehmen.
    Nein, ich brauche nicht den x-ten Media Sales-Specialist, der mir hilft meine Sichtbarkeit in Google zu erhöhen!
    Nein, ich brauche auch nicht den 10ten losen Kontakt, der noch nicht mal aus meiner Branche stammt aber direkt eine Kooperationsanfrage stellt!
    Und Nein, ich brauche auch niemanden, dessen Produkte ich meinen Kunden „ruhigen Gewissens“ empfehlen kann, weil sie die „besten auf dem Markt“ sind!

    Solche Kontaktaufnahmen nerven, kosten mich Zeit und meistens auch noch den Aufwand denjenigen zu sperren oder blocken.

    Fazit: Ich mag es nicht, wenn jemand aufdringlich ist und mich zu etwas drängen will, dass ich nicht möchte.

    Bin gespannt, was die anderen beim Netzwerken so nervt!

    Liebe Grüße

    Anja

  10. mich nervt eigentlich nichts beim Netzwerken. Es gibt Sachen, die ich unpassend oder unhöflich finde, aber nerven lasse ich mich nicht.
    Unpassend finde ich Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenke, bei denen ich Produkte, die ich nicht angefragt habe, 20% billiger bekomme.
    Sehr unhöflich finde ich wütende Beschimpfungen auf meine Angebote oder Einladungen zu Veranstaltungen. Das gibt mir dann manchmal schon zu denken, was im Leben dieser Menschen falsch läuft.
    Aber das sind sehr wenige und der wesentliche Teil meiner Kontkate sind nette, freundliche Menschen.
    Wie hilflos machen wir uns, wie viel Macht über uns geben wir anderen, wenn wir uns von ihnen nerven lassen?

  11. Hallo Sabine,
    mich nervt es wenn ich meine Seite auf eine Werbung Gruppe auf Facebook poste, und es immer wieder Leute gibt die VERLANGEN einen Like zurück, als Gegenleistung. Wenn jemand meine Seite gefällt, dann bitte weil es einen WIRKLICH gefällt, und nicht als „eine nette Geste“. genau so mache ich es auch!
    Was sonst nervt ist es wenn ein Bild auf meine seit geliked wird, aber nicht die Seite an sich. Da bekomme ich den Eindruck, dass die Person es nicht richtig versteht wie das ganze funktioniert und eigentlich gerne meine Seite liken würde.. schade!

    Viele Grüße,
    Julie

  12. Noch ein Nachschlag, ich glaube Bettina schrieb es schon:
    Ich habe mich auch erst über so grußlose Kontaktanfragen bei XING geärgert, wo die Menschen nicht mal einen Satz dazu schrieben. Bis das aber auch u.a. Menschen waren, die ich gut kannte und mochte. Da habe ich dann meine Verwunderung mitgeteilt und sie waren sich dessen gar nicht bewusst.

    Bis ich dann auch mein erstes Smartphone hatte und sah: da kann man nur auf „Kontakt“ klicken – und nichts dazu schreiben. Schwupp, ist es weg.
    Natürlich könnte man dann noch eine Nachricht hinterherschicken, aber auch da blicke ich auf dem Smartphone noch nicht alles, wo ich was finde.

    Seitdem bin ich mit schnellem Ärgern vorsichtig. Manchmal sehe ich es auch als ok an, wenn ich eben denjenigen gut kenne und weiß, warum er anfragt und ich das auch möchte. Dann spart das einfach Zeit- es ist ja alles klar.

    Das nur als Beispiel, dass man manchmal vielleicht etwas vorschnell ist mit seinen negativen Beurteilungen.

    Ebenso wie die Sache, dass neue Kontakt auf der eigenen Chronik posten.
    Wenn man einen Kontakt bestätigt bekommt, erscheint bei Facebook die Aufforderung: „Poste etwas an die Chronik deines neuen Freundes“ – oder so ähnlich.
    Neulinge denken dann, das muss so sein- oder meinen es zumindest nett. Daher auch hier: nicht ärgern, sondern die Einstellung ändern oder den Post löschen und dem anderen in einer Nachricht erklären…

    (Ja, ja, ich bin Pädagogin 🙂 – kommt wohl manchmal durch :-).

  13. Für geht beim Netzwerken so gar nicht, wenn jemand nicht nur ein, zwei Post hintereinander, sondern gleich eine Serie postet. Da denke ich dann oft, dass weniger mehr ist. Was soll so was, frage ich mich auch. Wenn das häufiger vorkommt, kann es gut sein, dass ich mich von einem solchen Kontakt verabschiede. Die Geschmäcker sind zwar verschieden, doch was zu viel ist, ist zu viel.

  14. Meine Punkte wären nur eine Wiederholung dessen, was schon gesagt wurde.

    Sehr wertvoll war für mich die Info, dass Kontaktanfragen ohne Text mit der Benutzung eines Smartphones zu tun haben können. Diesen Anfragen werde ich in Zukunft duldsamer begegnen und ggf. auch noch einmal nachfragen.

    • Liebe Monika,
      ich habe tatsächlich begonnen, mal nachzufragen. Das mache ich bei Menschen deren FB-Profil keine Rückschlüsse auf Gemeinsamkeiten oder das Business zulässt und die mir noch nie in Gruppen und dergleichen aufgefallen sind. Ergebnis: KEINER hat auch nur jemals geantwortet und erklärt, weshalb er oder sie ein Interesse am Kontakt hat… Ich glaube, die Leute mit technischen Schwierigkeiten sind an der Stelle leider eine große Ausnahme.
      Viele Grüße
      Simone

  15. mich nerven xing-Kontaktanfragen von Unbekannten, die sich mit mir vernetzen wollen, aber gar nicht auf meinem Profil waren.
    Und mich nerven Kontaktanfragen von Leuten, die angeblich Produkte haben die für meine Kunden interessant sein könnten, idealerweise nicht mal gucken was ich überhaupt mache.
    Und bei Präsenzveranstaltungen: die Visitenkarten und Flyerverteiler im ganz großen Stil nerven ähnlich wie Monologhalter.

    Auf die Frage was mich am Netzwerken beglückt freue ich mich aber noch mehr!

  16. hallo,
    danke danke danke für diese tolle challenges – ich freue mich auf den austausch.

    ich bin bei vielen (nationalen/intern.) newslettern/netzwerken dabei und mir ist aufgefallen, dass es einige gibt, wo ich 2 newsletter am tag erhalte und das einfach zuviel ist. auch gibt es diverse gruppen (masterminds), die wenn jemand ein produkt launched, ich von allen das gleiche erhalte, wobei es hier nur um profit geht. auch bin ich mit dem was oben steht, das menschen bei netzwerk-treffen ihre produkte an die frau bringen wollen und sich für die eigene person nicht interessieren (monolog statt dialog), für mich zuviel ist und ich hier abblocke. Zuerst sollte die Person im vordergrund stehen und sich gegenseitig kennenlernen (on- und offline) und wenn es passt, dann den mehrwert des kennenlernens mit evtl. kooperation, kauf und co als nächsten schritt erkennen. ich habe die letzten 6 monate soviele mögliche kooperationspartnerInnen kennenlernen dürfen, wo meine eigene person nicht wertgeschätzt wurde, weil sie (aus welchen gründen auch immer) ihre person als wichtiger empfunden haben. sorry, kein geschäft entstanden! Dafür konnte ich aus den ganzen die für mich passenden Kooperationspartner lukrierieren. DH für mich: der mensch steht im vordergrund und gegenseitige wertschätzung, respekt und anerkennung ein wichtiger teil – ob on- oder offline!
    hierzu habe ich zZ auch spannende online-varianten, wie man mit menschen/kunden umgeht, kennenlernen dürfen: und der umgang mit anderen beginnt immer zuerst bei sich selbst! wie gehe ich mit mir um, sehe ich daraus wie ich mit anderen umgehe – egal ob on-oder offline vernetzung!
    liebe grüße an alle und danke für die möglichkeit liebe sabine!
    herzlichst, ana mirjam

  17. Tolle Idee!

    Mich nerven Leute, die nicht auf den Punkt kommen, und das nicht nur beim Netzwerken.
    Bei Fach-Chinesisch (z.B. Abkürzungen) schalte ich ab. Finde ich unhöflich.

    Bei XING bekomme ich häufig Kontaktanfragen von Fremden, die völlig unmotiviert (unbegründet) sind. Damit kann ich nichts anfangen.

    Ich ärgere mich über Angebote und Newsletter, die ich gar nicht angefragt habe (Spam, Junkmail) – deshalb bin ich selbst vorsichtig mit solchen Aktionen! Wenn ich dann mehrere Aktionen durchführen muss, um sowas abzubestellen, finde ich das mehr als aufdringlich. Ich will nicht zugemüllt werden.

    Angelika

  18. Super Punkte, die wir schon gesammelt haben. Ich mache mich jetzt an den Fragebogen.

    Zum Präsenznetzwerk: Gibt es noch weitere Punkte außer den Selbstdarstellern, die nur reden, Menschen, die sich nicht für uns interessieren, was nervt?

    Wir haben hier viel zu XING, Facebook und Twitter gesammelt. Nervt bei den anderen Netzwerken nichts oder wurde nur noch nicht erwähnt hier?

    Hilfst du mir, dass ich Umfrage rund bekomme?

  19. Liebe NetzwerkerInnen,

    mich nerven:

    1. Freundschaftsanfragen auf Facebook von Personen, die ich nicht kenne und die keine Nachricht dazuschreiben, warum wir uns vernetzen sollten

    2. Xing-Kontaktanfragen ohne Text, die selbst auf Nachfrage sich nicht herablassen, meine Frage nach dem Grund der Vernetzung zu beantworten.

    3. v. a. bei Facebook: Wenn ich einen Kontakt bestätige und ich postwendend dessen Fanseite „Kaninchenzüchten in Kleinkleckersdorf“ liken soll.

    4. Sämtliche AUTOMATISIERTEN Werbenachrichten nachdem eine Vernetzung stattgefunden hat.

    5. Newsletter-Abonnement (mit oder ohne Zusendung von Freebie) aufgrund eines einmaligen, kostenfreien, virtuellen Dialogs, – zur Klarstellung: Ich habe mich NICHT zum Newsletter angemeldet.

    6. Newsletter, die angeblich zweiwöchentlich erscheinen, und plötzlich in kürzeren Abständen mein Postfach zumüllen.

    Je nach Wertschätzung des Kontaktes und Güte seiner Inhalte kann es bei mir zum direkten Entfolgen oder Sperren kommen.

    Beste Netzwerkgrüße aus Limburg
    Manuela Seubert

  20. Hallo Sabine,

    habe deine Frage erst nach Eingabe meines Kommentars angezeigt bekommen:

    zu Präsenznetzwerken:

    Freundliches Kennenlernen, das abgerundet wird von „Ah, wir sind im gleichen Bereich tätig, da ist ein Netzwerken nicht sinnvoll“ oder „Ich wollte Ihnen am Schluss noch nahelegen, dass ich derzeit ein eigenes Netzwerk/Forum aufbaue, das kostet nur xxx Euro pro Jahr“ oder „Schön, dass wir uns kennen lernen, aber ein weiterer Kontakt ist nicht nötig, da unsere Bereiche zu weit auseinander sind, dass eine Kooperation sinnvoll ist“.

    Oder Personen, die bei persönlichen Treffen wie flinke Wiesel von Tisch zu Tisch sprinten und in die Runde werfen: „Ich bin XYZ, mein Geschäft ist … und hier haben Sie meine Visitenkarte.“ mit direktem Abgang.

    Gruß, Manuela

  21. Moin 🙂

    Ich sehe, ich bin schon ein wenig spät dran.

    Facebook
    Auch wenn mir bewusst ist, dass auf FB meist nur sehr kurz (und deswegen aus teils missverständlich) geschrieben und kommentiert wird, fällt mir dieser Steno-Stil manchmal nicht leicht (und als ehemalige Texterin mag ich ihn auch nicht sonderlich).

    Ich mag keine Freundesanfragen ohne ergänzende Nachricht. Was ist so schwierig, sein Interesse am anderen in ein paar nette (gerne auch nicht so tief gehende) Wort zu fassen? Anfragen, die nach einem Beitragsdialog folgen, nehme ich gerne auch so an. Meine Erfahrung ist, dass von 10 Anfragen, max. 0,75 von Worten begleitet werden bzw., dass ich überhaupt schon Kontakt zum Anfragenden hatte. Einiges bleibt unbeantwortet, anderes frage ich nach (oft ohne Antwort). Die Anonymität von FB mag für einiges gut sein (Hürde niedriger), um jedoch auch fruchtbare Kontakte einzugehen zu können, finde ich dort nicht so leicht zu realisieren.

    Bitten um Likes für die Fanpage per Invite-Klick: Diese Funktion ist für mich überflüssig. Sollte ich jemanden auf mein Angebot hinweisen wollen, kann ich ihm ein PN schreiben.

    (In der Stadt fordert mich auch kein Geschäft auf, einen Like-Button mit meinem Namen an die Schaufensterscheibe zu pinnen. Ich like gerne, was ich mag; und das ist einiges (manchmal auch erst nach einer Weile)! Und wenn ich mich im Café zu jemandem dazu setzen möchte, dann frage ich nicht, ob frei ist, sondern, ob ich mich dazusetzen darf? Letzteres vergleiche ich mit einer ergänzenden PN zur Freundschaftsanfrage (wenn ich denjenigen noch nicht kenne).

    Werbung auf meinem Profil … mag ich gar nicht! Passiert z.Zt. noch nicht so häufig, da ich seit 2 Jahren nur privat hier unterwegs bin.

    Anfragen/Bitten in Gruppen, die dann anschließend unkommentiert vom Anfrager bleiben. Im schlimmsten Fall wird noch geschimpft auf die Antwort. Das verleidet mir oft die Lust an der Hilfe.

    Xing
    Dort habe ich meine Premium-Mitgliedschaft nach mehr als 10 Jahren Dabeisein gekündigt.
    Es kamen nur Werbeanfragen, die selbst auf Rückfrage für mich inhaltslos bzw. werberisch waren. Sicherlich hätte ich mein Profil dort intensiver pflegen können; daran hatte ich jedoch kein Interesse; ich bin mit Xing nie richtig „warm“ geworden.

    Pinterest
    Ich habe meine Aktivitäten aus Zeitgründen dort zurück gefahren. Nutze es für mich zur Inspirationssammlung. Wenn mich jemand abonniert, wo ich unmittelbar sehen kann, dass er ausschließlich Produktwerbung mit seinen Pins betreibt, wird er sofort blockiert.

    Live-Netzwerken
    Leere Versprechen, sich zu melden. Verteilen von Visitenkarten, nachdem man sich 2-3 Sätze ausgetauscht hat … und mein Gegenüber keinerlei Interesse an mir zeigt.

    Ich bin sehr gespannt, wie ich hier umlernen kann – denn ich kann andere nicht ändern, nur mich … und immer mehr lernen, gelassener zu werden.

    Ich mag es übrigens, wenn nach einer Kontaktbestätigung jemand auf meine PW schreiben würde – ich tue es und bin nun überrascht zu lesen, dass das teils nicht gemocht wird. Für mich ist dieser kurze Satz wie ein Zurücklächeln, das ich im Real-Life auch mache.

    • Hallo Sabine,

      du bist nicht zu spät, ich finalisiere eben. Deine Überraschung ist gut, denn damit wird uns klar, dass andere anders ticken als wir. Ich glaube, wir hatten heute schon ein paar Überraschungsmomente dabei.

      Jetzt kommt gleich der Fragebogen und dann sind wir gespannt auf das Ergebnis dieser Umfrage.

      Viele Grüße von Sabine

  22. in Xing: die Kontaktanfragen, die unbegründet sind, bzw. wie Sabine Paul es auch gesagt hat, insbesondere, wenn ich nach dem Grund frage und keine Antwort erhalte. Und diejenigen, die sofort nach der Kontaktbestätigung meinen Postfach mit Werbung zumüllen, lösche ich auch wieder sofort als Kontakt.
    in Facebook: Die Selbstdarsteller, die ständig nur über ihre neuen Kunden und Erfolge posten aber auch nach der Art „Meine tolle Beziehung, mein Auto, mein Kunden, mein toller Urlaub etc.“. Häufig Männer 🙂 muss ich feststellen. Ich finde es sehr nervig und sehr peinlich. Und ohne Mehrwert für die Leser.
    in Vor Ort Treffen: auch da die Selbstdarsteller, die nur über sich selbst reden und kein Interesse an die anderen zeigen. Wenn man gleich die Visitenkarten und Flyer tauscht, wie bei einer Tupperware Party. Es killt die Stimmung. Ich bin der Meinung, wenn jemand interessiert ist, fragt er/sie danach. Überhaupt der Elevator Pitch, als ob Beziehungen aufbauen und Einschätzung innerhalb 30 s. möglich wären. Und Menschen, die diesen Elevator Pitsch wie ein gut trainierter Pudel, ohne jegliche Emotion, runterspulen.

  23. Uiuiui, was für eine Hammer-Umfrage… ich hab mich durchgeklickt und muss gestehen, mich nervt gar nicht so viel. Das Schlimmste sind eigentlich diese Willkommensposts an der eigenen FB-Pinnwand, die mir jemand direkt nach Kontaktbestätigung draufklatscht. Dann bin ich kurz davor, den Kontakt wieder zu löschen. Meist verberge ich jedoch nur den Post in meiner Chronik, weil oft steckt keine böse Absicht dahinter. Nerviger sind diese Posts nur noch mit einem Affiliate-Link dahinter 🙁 Wobei ich nichts gegen Affiliates habe, nur nicht in einem solchen Post!

  24. Hallo zusammen,

    ich habe eine Frage an Euch.

    Um Missverständnissen (die grade bei mir auftauchen) vorzubeugen,
    nervt Euch ein Willkommensgruß nach Bestätigung auf der Fanpage oder auch im Profil?

    (Hintergrund: Ich hinterlasse gerne einen Gruß auf dem Profil und freue mich über einen solchen. Wie oben geschrieben, ist dies für mich eine Form des Lächelns, das ich einem Menschen im realen Leben zeigen würde. Meine damit Erfahrung ist sehr positiv – allerdings wäge ich auch ab, bei wem ich das Bauchgefühl habe, es zu tun und bei wem nicht.)

    Würde mich sehr freuen, mal ein paar genauere, weitere Meinungen dazuzuhören.
    Vielen Dank.

    Gruß
    Sabine

    • Hallo Sabine,

      mich persönlich nervt es auch auf meinem Profil bei Facebook, weil es inhaltlich nichts hergibt. Posts, die thematisch gut passen und interessant sind, finde ich okay, vor allem von Familie, engen Freunden, Multiplikatoren und Kooperationspartnern.

      Mein Tipp: Bei Kontakten und Netzwerk-Partnern nichts auf die Chronik setzen, weil du die Leute noch nicht kennst und nicht weißt, wie sie ticken.

      Viele Grüße von Sabine

      • Guten Morgen Sabine,

        vielen Dank für Deine ergänzenden Ansichten.

        Ich werde in nächster Zeit einmal besonders achtsam sein, wie ich es mache.

        Ich wünsche Dir einen schönen Tag, Gruß
        Sabine

  25. Da ich nur bei Facebook aktiv bin kann ich nur dazu etwas sagen.

    Was ich nicht mag sind (wie schon mehrfach erwähnt) Kontaktanfragen ohne kurzes „Hallo“. Darauf frage ich kurz woher wir uns denn kennen und wenn keine Antwort kommt, kommt auch kein Kontakt zustande.

    Ich reagiere auch nicht bei Einladungen eine Seite zu liken, wenn sie mir nicht wirklich gefällt. Eigentlich mag ich diese Einladungen gar nicht und verschicke daher selber auch keine. Ich möchte, dass meine Beiträge gelesen werden, oder eben auch nicht. Von einem „erbettelten“ Like habe ich nichts. Dann lieber weniger und die dafür ehrlich.

    Wozu ich gar keine Lust habe? Mich von sowas nerven zu lassen 😉

    Aber die Idee zu dieser Umfrage und den Abgleich wer was nicht mag ist schon interessant!!!

  26. Vorweg zur Einstufung meines Kommentars eine Info: ich bin privat auf FB aktiv und auf XING bisher nur passiv aktiv ;-), d. h. bisher überwiegend nur um bestehende Kontakte zu halten. Das wird sich ändern, wenn ich bald mit meiner Selbständigkeit durch meine Homepage sichtbar werde.

    Nun mein Kommentar zum Thema „was nervt“. Als ich neu bei FB war hat mich auch einiges genervt von dem, was hier schon alles erwähnt wurde. Ich hab das erst mal alles nur hingenommen und mir ein Bild gemacht. Nach einiger Zeit bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es auf FB oder XING doch eigentlich wie im wirklichen Leben ist: es gibt Leute, die nerven => wie schön, dass ich mit denen nix zu tun haben muss ;-). Im wirklichen Leben gibt es Geschäfte mit einer Auslage, die man sich manchmal einfach nur angucken möchte und auch mal in die Hand nehmen. Wenn man damit fertig ist, dann geht man, sagt „Auf Wiedersehen“ oder „Danke“. Das war’s. Im wirklichen Leben interessiert das im Geschäft nicht immer jemanden. Leider, wie ich finde. Und im Web? Vielleicht auch nicht? Doch, hier scheinbar schon. Das Pendant zum Geschäft ist die Homepage, die FB-Page oder das XING-Profil. Auch hier steckt viel Arbeit und Energie dahinter. Und auch die wird sicher zu wenig wertgeschätzt. Ist es nicht eigentlich gut, dass man auch im Netz merkt, wer wertschätzt, wer freundlich ist oder nur aufgesetzt freundlich und das mit Geschäftstüchtigkeit gleichsetzt? Dann weiß man doch einfach, wo man dran ist und kann sich für oder gegen jemanden entscheiden.
    Und vielleicht sollte man manches Nicht-Beachten auch einfach nicht so wichtig nehmen. Der oft angesprochene Mangel an Wertschätzung ist vielleicht auch ein bisschen übertrieben. Ich z. B. merke mir auch manchmal Personen und komme nach Monaten auf sie zurück, wenn ich mehr Zeit habe. Vorher haben die mich aber schon auf Ihrem Profil gesehen. Ja und. War halt wie im wirklichen Leben: ich hatte einfach keine Zeit für genaues Hinschauen und Sprechen, da bin ich einfach vorbeigegangen. Wer das dann immer direkt übel nimmt, der vergibt sich auch einiges. Und hat womöglich grundlos schlechte Laune.
    Hoffe, es gelingt mir, mir meine diese Gelassenheit zu behalten, wenn sich niemand für mich und mein Business interessieren wird 😉

  27. Zu den nervigen Dingen auf fb & Co ist alles gesagt. Das muss ich nicht noch einmal wiederholen.

    Was mich bei Präsenz-Netzwerken nervt:
    Treffen von Xing-Gruppen, die reine Visitenkartenpartys sind
    Netzwerker, die nur an den eigenen Vorteil denken
    Frauennetzwerke, die sich auf die Fahne schreiben, dass man Frauen unterstützen muss, es dann jedoch verpönt ist Werbung für sich und sein Business zu machen. Es sei denn kostenpflichtig auf der Webseite des Netzwerkes.

    • Hallo Sabine,

      es ist wirklich wichtig gerade für Frauen, genügend Raum fürs Business zu geben und sich gegenseitig darin zu unterstützen, sein Angebot schmackhaft auf den Punkt zu bringen.

      Der krasse Gegensatz zur Zurückhaltung: Gerade eben habe ich einen Kommentar zu einem Blogartikel erhalten, der so lautet: „danke für die tolle webseite und viel erfolg.“ Dahinter der Link zur Website. Das geht wirklich überhaupt nicht, was denken sich manche Menschen eigentlich?

      Viele Grüße von Sabine

  28. Hallo Sabine,

    sensationelles Thema.

    Wenn ich mich selbst rückblickend betrachte, muss ich klar und deutlich feststellen, dass mir heute etwas anders nervt als z.B. vor 3-5 Jahren.

    Die Entwicklungsschritte die man selbst durch macht in den Sozialen Netzwerken sind enorm und nehmen mit der Zeit rapide zu.

    Mich nervt es ungemein, wenn:

    1) Werbung ohne bezug gemacht wird. Und dabei spielt es für mich keine Rolle ob dies auf einen meiner FB Posts geschieht oder auf einen meiner BLOG Beiträge.

    2) Es immer wieder Personen gibt, die denken sie müssten sich nur in Gruppen setzen die man selbst eingerichtet hat um dann ihre Werbung zu platzieren. => Dies empfinde ich mittlerweile als eine der größten Respeklosigkeiten weil derjenige aus meiner Sicht keine Gedanken daran verschwendet wieviel Zeit die Initiatoren in eine Gruppe stecken müssen um diese am laufen zu halten.

    3) „Kindergarten-Diskussionen“ => dies sind für mich Diskussionen über Leitlinien, Leitfäden, Gruppenregeln die aufgestellt wurden und die ein Mitglied beispielsweise „nicht versteht“, weil er zu einem bestimmten Thema eine andere Meinung hat. Diese eigene Meinunng soll jeder haben. Selbstverständlich. Wenn die Regel einer Gruppe aber eine andere Meinung kund tut, kann ich mich als Mitglied nicht beschweren und dann am beste noch die Änderung der Regel fordern. Auch dies zeigt wenig Respekt in zwei Punkte: a) gegenüber dem Moderator/Initiator einer Gruppe, da man hier doch teilweise unterstellt man hätte sich „keinen Kopf“ über gewisse Regeln gemacht und b) gegenüber den Mitgliedern die sich bereits in einer Gruppe gefunden haben und dies teilweise genau wegen bestimmter Regeln.

    Das Netzwerken ist insgesamt vielfältig und unglaublich „bunt“.

    Praxisbeispiele wie man bei einigen Sachverhalten in den Sozialen Netzwerken reagiert um von einem stupiden Anschreiben plötzlich doch ins aktive Netzwerken zu kommen, finde ich persönlich sensationell. Oft sind die Beispiele der vielfältigen Möglichkeiten für viele wie ein großer, bunter Stauß Blumen oder wie ein prall gefüllter Werkzeugkasten.

    🙂

    In diesem Sinne: ich freu mich aufs Netzwerke!

    Beste Grüße

    Andreas Hierold

    • Hallo Andreas,

      sehr spannende Punkte, von denen du berichtest. Diesen Satz kann ich gerne drei Mal unterstreichen für alle, die sich eher am Anfang von Social Media befinden:

      Die Entwicklungsschritte die man selbst durch macht in den Sozialen Netzwerken sind enorm und nehmen mit der Zeit rapide zu.

      Danke dafür.

      Viele Grüße von Sabine

  29. Ich glaube ich bin kein guter Netzwerker! Mir fällt es schwer und ich verspüre keine Lust auf die Posts, Videos, Kommentare zu reagieren. Insbesondere bei Facebook habe ich das Gefühl, das wirklich tiefe Botschaften nicht gewünscht sind. Ich bin bin mir nicht sicher was die Leute beim Netzwerken wirklich wollen. XING steht für mich für Geschäftskontakte nun soll man aber keine Geschäfte machen, das nervt ja. Bei den Präsensveranstaltungen will keiner wirklich angesprochen werden und die Vorträge sind oft mangelhaft und Freundschaften steht man auch eher skeptisch gegenüber. Deshalb habe ich mich für die Kaltaquise als Marketinginstrument entschieden. Klare Ansage – klare Antworten und weiter geht es. Ich bin 56 – nachdem ich alles zurückgelassen habe, habe ich mich entschieden nach einem Prozess von 3 Jahren wieder mit Coaching mein Geld zu verdienen. Habe das Gefühl die Zeit läuft mir weg. Deshalb meine Beteiligung an dieser Veranstaltung. Hinzukommt ich habe eine Schreibblockade und mag das Schreiben nicht sonderlich gerne. Ich höre gerne zu, beobachte, habe eine hohe Empathie und Wahrnehmung und habe was zum Thema Mensch zu sagen und mag die Umsetzung zur nachhaltigen Veränderung. Also wenn es ums Geschäft geht wo ist man am besten aufgehoben ohne zu nerven??? Wenn es um Freundschaften geht sind Facebook und Co kein Thema für mich! Nach den ganzen Kommentaren frage ich mich was Netzwerken wirklich bedeutet? Vielleicht kann ich nach diesen 21 Tagen endlich entscheiden ob ich alles abschalten will oder wie ich mich wirkungsvoll, respektvoll und wertschätzend verhalten muss.
    bin gespannt…

    Liebe Grüße an all die Menschen hier

    • Hallo Ferdinand,

      auch bei der Akquise kannst du den Vorteil nutzen, Warmakquise durch eine Kontaktempfehlung über XING oder LinkedIn zu machen anstatt ohne Empfehlung loszumarschieren. Eine Empfehlung erhöht die Bereitschaft zu einem Gespräch enorm.

      Das aus dir ein begeisterter Facebook-User wird halte ich für unwahrscheinlich. Aber die Möglichkeit, durch eine Empfehlung in einen Dialog zu starten vereinfacht vieles.

      Dein Challenge-Tag ist der, wenn es um den Networking-Spaßfaktor geht. Kommt noch 🙂

      Viele Grüße von Sabine

  30. Guten Morgen –

    Ich helfe und unterstütze sehr gerne, doch leider werde ich sehr oft auch wegen Kleinigkeiten – die man selbst herausbekommen könnte – angefragt.

    Auch kann ich mich vor den vielen „nett gemeinten“ laaangen Telefonaten mit blaBlabla (was ja ein wenig auch dazugehört) nicht gut genug abgrenzen.

    Aber vielleicht gehört das nicht hierher, sondern ich sollte ein „nettes Telefon/Gespräch-STOPP“-PersonalCOACHING machen 😉

    Schönes Wochenende
    Gruß Silvia

    • Hallo Silvia,

      für dieses Thema könnte ein Experte eine eigene Challenge machen. Das wäre eine super Sache. Aber hier würde ich gerne die Themen, die beim Netzwerken auf den Geist gehen, weiter im Fokus behalten.

      Viele Grüße von Sabine

  31. Hallo Silvia,
    das kenne ich gar so gut. Über die Jahre lernt man diese Abgrenzung denn sie überlebensnotwendig. Deshalb habe ich die Lösung: ruft ein Kunde an, läuft die Uhr je angefangene 15 Minuten kostet ….. Organisation: wie Terminabsprachen oder Rechnungsfragen oder…. sind natürlich kostenfrei. Wenn die Leute Kleinigkeit befragen liegt es an Dir den Weg aufzuzeigen wie man an die Antworten kommt, führe deine Klienten nach deinen Grundsätzen. Das Aufzeigen von Wege ist dein Job und kosten Geld! Muss nicht nerven kann Geld in die Kasse bringen und persönliche Entwicklung voran treiben. Viel Erfolg!
    PS: manchmal muss man auch Marketinggespräche führen die sollten auch kein Geld kosten.
    Eins noch, alles muss sauber mit den Kunden kommuniziert werden dann gibt es kein Problem und du musst natürlich auch dazu stehen.

  32. Hallo Zusammen,
    zugegeben: bislang bin ich in meinen virtuellen Netzwerken zu wenig aktiv. Trotzdem gibt es natürlich Dinge, die mich stören. Postingfluten von Einzelnen beispielsweise und der Hang, jede Gelegenheit zur Eigenwerbung nutzen zu wollen. Bitten um das Liken anderer Leute facebook-Seiten befremden mich. Das sind Verhalten, die an mir als Person vorbeigehen.
    Auch als ich das erste Mal Ideen, die ich kurz zuvor in meinem Präsenznetzwerk mündlich formuliert hatte, auf anderer Leute homepages fand, war ich erst einmal sprachlos. Und natürlich stört mich, wenn es dort trotz Zeitvorgabe manchen eben doch nicht gelingt, sich daran zu halten; das ist in meinen Augen respektlos.

    Es ist wohl, wie Andreas Hierold sagt: die Entwicklungsschritte beim Netzwerken sind enorm. Ich stehe da noch relativ am Anfang. Und genau für diesen Lernprozess bin ich in dieser Challenge und finde es spannend, von Euch zu lesen.
    Viele Grüße,
    Susanne Reinert

    • Hallo Susanne,

      gerade am Anfang kann einiges in Social Media befremdlich wirken. Die Hemmschwelle scheint für uns geringer zu sein, da wir unserem Gegenüber ja nicht in die Augen schauen. Umso bedeutsamer ist ein sorgfältiges Abwägen, in welchem Kreis du gerne wahrgenommen werden möchtest.

      Wenn ich in Facebook einen nervigen Kontakt habe und eine neue Kontaktanfrage, die bisher mit meinem Nervkontakt verbunden ist, schaue ich genau hin, ob die die Anfrage überhaupt bestätige.

      Wir werden somit durch die Menschen, mit denen wir verknüpft sind, in mindestens zwei Schubladen gesteckt: Vertrauensvorschuss oder Vorsicht.

      Viele Grüße von Sabine

  33. Halli hallo 🙂 Beim Netzwerken im „real life“ stören mich am meisten Personen, die nur über sich reden und für ihr Gegenüber keinerlei Interesse zeigen, keine Fragen stellen etc. Beim Netzwerken im Internet stört mich am häufigsten das Betteln um Likes. Wenn jemand wirklich gute Inhalte (nicht Angebote) hat, werde ich früher oder später auf sie aufmerksam. Vor allem nerven mich Freundschaftsanfragen, wenn diese nur gestellt werden, damit ich die Fanpage like. Bei Facebook und XING nervt mich am meisten, in den anderen sozialen Netzwerken ist es weit weniger schlimm. Viele Grüße, Katharina

  34. Die meisten der hier genannten „Störpunkte“ stören mich auch. Allerdings hatte ich jetzt noch einen Top-Störer in meiner Mailbox, bei dem mir die Kinnlade runterklappte.
    Ein XING-Mitglied (keiner meiner Kontakte und mir vollkommen unbekannt) fragte, ob ich als motivierte Maklerin für Gebiet a, b, c oder d zuständig sein wolle und er würde sich freuen, mich baldmöglichst kennen zu lernen.
    Ich habe mir die Mühe gemacht, auf diese Anfrage zu antworten:
    „Wie kommen Sie auf den vollkommen abwegigen Gedanken, ich wolle als Coach, Trainerin und Mediatorin irgendjemandem etwas verkaufen, andrehen oder aufschwatzen wollen??? Bitte schreiben Sie mich nicht mehr an!“
    Diese Anfrage fand ich wirklich grottenfrech – sie entbehrt jeder Grundlage.
    Wie findet Ihr das?

  35. Mich nervt es am meisten, wenn ich als Kunde eines Produkts ich in einen Newsletter eingetragen werde, der mir Updates zum Produkt bringen solll, dies aber dann nicht tut, sondern ich nur (sogar manchmal täglich) über neue, andere Produkte „informiert“ werde. Da wird dann meist auch Druck aufgebaut, zu kaufen.
    Anfangs hatte ich diese Newsletter noch gelesen, weil ich dachte, es gibt wirklich ein Update des Produkts. Und wenn ich mich dann vom Newsletter abmelden wollte, stand dort, dass man dann keine Updates mehr zum gekauften Produkts erhalten könne.

    Es gibt eigentlich wenig Newsletter, die ich gern erwarte. Bei den meisten steht IMMER das Abverkaufen im Vordergrund und es ist keine Win-Win Situation für mich mehr erkennbar. Und wenn mal KEIN Abverkauf drin ist, dann ist der Newsletter so langweilig, dass man sich ärgert, die Zeit fürs Lesen gegeben hatte. So ist es auch bei diesen Geburtstags-Emails, die automatisch versendet werden.

    • Hallo George,

      danke fürs Teilen deiner Gedanken. Newsletter sind ein Sonderthema, aber docken ans Netzwerken an und mit etwas zu locken, was man dann nicht hält, ist schon dreist.

      Die beste Möglichkeit, seinen Ruf zu ruinieren und Kunden zu vertreiben. Ich suche dann auch das Weite.

      Viele Grüße von Sabine

  36. Meine Lieblingsnetzwerke sind Präsenznetzwerke. Aber auch dort gibt es leider Dinge die mich etwas nerven. Menschen, die in großen Runden und im Zweiergespräch nur Infos und Tipps „absaugen“, aber selbst nichts preisgeben. Das kann doch nicht nur Schüchternheit sein, oder? Online missfällt mir hauptsächlich wenn meine Aufmerksamkeit und Zeit zugemüllt wird mit Banalitäten (facebook).

    • Hallo Britta,

      hast du bei denen, wo es nervt, schon mal ganz gezielt Fragen gestellt? Versuche dort mal, das Gespräch in der Hand zu behalten und beobachte, was passiert.

      Viele Grüße von Sabine

  37. Hallo,
    etwas spät mit meinem Kommentar, ist wahrscheinlich schon Vieles davon gesagt. Vielleicht auch nicht, deshalb hier meine Auflistung dessen, was mich beim Netzwerken nervt:
    – Leute, die noch nichts vom Elevator Pitch gehört haben und sich stundenlang vorstellen oder die, die zwar wissen, wie man kurz und bündig erklärt, wer man ist und was man macht, aber dies ohne Emotion tun und auswendig gelernt herunterrasseln.
    – Leute, die immer und zu allem ihre eigene Geschichten erzählen müssen und nur schwer interessiert zuhören können, was denn der andere zu erzählen hat.
    – Leute, die über Banalitäten, wie das Wetter oder, wo sie gerade sind, posten.
    – Leute, die alle paar Sekunden die Timeline zumüllen.
    – Newsletter, wo nur Termine für angebotene Workshops o.ä. drin stehen, anstatt Wissenswertes zum Thema
    – Geburtstagswünsche über Facebook, Xing o.ä.
    – Leute, die mich in Facebook ungefragt einer Gruppe zufügen.
    – Fehlendes Dankeschön auf angeforderte, kostenlose Materialien
    – Kontaktanfragen von Leuten, von denen ich nicht weiß, warum sie eigentlich mit mir „befreundet“ sein wollen.
    Das ist ganz schön viel und klingt ganz schön negativ. Ich muss aufpassen, dass ich mich da nicht hineinsteigere, denn im Grunde gefällt mir viel mehr beim Netzwerken, als mir missfällt.

    • Hallo Christiane,

      danke für deinen Klartext. Zum Thema Elevator Pitch gibt es morgen das richtige Gegenmittel für lang ausgeschmückte Vorstellungsrunden.

      Danke auch für dein Feedback, dass dich Geburtstagswünsche über Facebook, Xing o.ä. nerven. Das finde ich einen spannenden Aspekt, zu dem ich mir noch mehr Meinungen von anderen wünsche. Ich hole das einfach mal in die Facebook-Gruppe und mache dazu eine kleine Umfrage.

      Viele Grüße von Sabine

  38. Hallo zusammen,
    mich nerven insbesondere die immer und ewig abgeschmackelten, inflationär geposteten „Weisheiten“. Der Weg ist das……..boah, ich kann es noch nicht mal mehr hinschreiben. Dann nervt es, wenn ich ungefragt einer Gruppe hinzugefügt werde, das ist so, als wenn ich jemanden zwinge mit in meinen Verein zu kommen, ob er will oder nicht. Essenbilder regen mich total auf, was soll das? Und um mir hier Feinde zu machen…ich kann keine Katzen-Hunde-Hasenbildchen mehr sehen. Zweifelsohne sind die meisten davon süß, niedlich gar -aber welche Aussage haben diese Bildchen? Was mich aber am meisten ärgert sind die Mystik-Posts a´la: drückt mir die Daumen!
    heute geht´s los!
    Ohne jedwede Erklärung, geht es hier nur darum Neugier zu wecken um im Gespräch zu bleiben oder verstehe nur ich das Ganze nicht? Was mich gar nicht nervt, sind Freundschaftsanfragen ohne weiteren Text, da Social Media für mich genau das ist,-unkomplizierter Kontaktversuch. Ich entscheide ja letzten Endes darüber, ob ich den Kontakt bestätige oder nicht-also bin ich auch in der Verantwortung diesen Kontakt erst einmal zu prüfen, das mache ich auch jedes Mal. Gibt es keine Verbindungspunkte, mysteriöse Schriftzeichen, kein Profilbild, keine gemeinsamen Freunde oder handelt es sich um einen Club für „angstfreies Unterwasserklöppeln“- muss ich ja nicht bestätigen. Ach ja, da gibt es noch etwas: Jemand fragt z.B. Gibt es hier Leute, die sich mit xy auskennen? Als Antworten dann ca. 71 Kommentare: Nein, sorry habe ich keine Ahnung von (mal ehrlich, wem nutzt diese Information) oder es bittet jemand um ein Feedback zu seinem Video fachlichen Inhalts, dann wird er aber zerrissen, weil er ein lila Hemd anhat. Über die Bitten um Relikes wurde ja schon alles gesagt-sehe ich auch so. Fürchterliches Gebettel um nicht ernstgemeinte Fanpunkte. „Ich habe Deine Seite geliked, gerne Relike“—Poster werden direkt von der Freundesliste entfernt. Dann gibt es noch einen Punkt, den ich überhaupt gar nicht verstehe… dieses ständige Nehmen und Gehen statt Geben und Nehmen.

    Obschon es sich radikal anhört liebe ich Social Media.

  39. Viele, der bereits mehrfach erwähnten Dinge, empfinde ich ebenfalls als nicht ganz so passend (z.B. Kontaktanfrage ohne Text) bishin zu frech. (z.B. Eigenwerbung ins private Facebook-Profil posten).
    Nervig finde ich, ständig zugeballert zu werden mit für mich völlig uninteressanten Informationen, seien es Einladungen zu völlig anderen Themen- und Interessengebieten in ganz Deutschland oder Newsletter die seitenlang sind und in einem sehr kurzem Rhythmus versendet werden. Belästigt fühle ich mich auch, wenn manchen Menschen meinen, sie müssten jeden Tag mehrfach eine Statusmeldung über die Großartigkeit ihrer selbst posten. Ganz besonders finde ich „lachhaft“, dass sich letztgenannte dann auch noch entschuldigen, dass sie zur Zeit gar nicht so viel Zeit haben zum „Netzwerken“ und von sich so selten hören/lesen lassen.
    Eigenwahrnehmung-Fremdwahrnehmung kommt mir da sofort in den Sinn.

    Schade finde ich, dass es vielen Menschen beim Netzwerken häufig vorrangig um ihre Produkte und um ihre Geschäfte geht.
    Mir fehlt bei den meisten Veranstaltungen, ob persönlich oder virtuell, <3 Herz <3 und ein echtes Interesse an Menschen.

  40. Ah, noch etwas.
    „Interessant“ finde ich, wenn mich manche Kontakte gleich auf ihre „Regeln“ aufmerksam machen. Z.B. Ich habe nur 700 Kontakte. Wenn einer dazukommt, fliegt ein anderer raus. / Wenn sich jemand auf eine Einladung nicht meldet, rechtzeitig absagt oder zu kurzfristig, wird er gelöscht. (Natürlich nicht ohne vorher noch richtig Ärger zu machen) / Telefonate und Terminabstimmungen heißt bei mir, ich kann tgl. nur zw. 10 und 12 Uhr sprechen. (Bedauerlich, dass jemand nur 2 Stunden am Tag reden kann) ….

    Ich persönlich mag nicht zurechtgewiesen werden (na, wer mag das schon)
    Einen Kontakt knüpft man ja freiwillig, meistens bei gegenseitiger Sympathie (ich weiß, nicht jeder macht das so), da brauche ich nicht vorab einen Verhaltenskodex verbal ausgehändigt zu bekommen.
    Tzzz… 😉

  41. Ich finde nervig, wenn ich das Gefühl bekomme, dass ich ohne Ende angebaggert werde.

    Wenn ich bereits hinter der Kontaktabsicht erkennen kann, dass eine Verkaufsabsicht bzw. Angebotsabsicht steckt und kein wirkliches Interesse. Oder, ich verabrede mich auf ein Telefonat, halte mir die Zeit frei und werde versetzt.

    Oder, ich bekomme, ganz selbstverständlich nach der Kontaktaufnahme irgendwelche Newsletter, Werbemails etc.

    Insgesamt stelle ich fest, dass es neugierige „Kunden“ oder Interessierte nicht zu gegeben scheint, sondern nur Kollegen, die ebenfalls ein super Portfolio und Angebot haben, was sie versuchen an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Ich frage mich oft, wie manche meiner Netzwerkkontakte überhaupt an Kunden kommen, wenn es so viele Gleichgesinnte im Netz gibt.

    Was mir noch auf den Geist geht, wenn ich lese, was ich tun muss um „automatisch“ zu mehr Kunden zu kommen. In meinem Metier ist automatisch fehl am Platz. Vielleicht gibt es noch das eine oder andere mehr, aber das sind jedenfalls schon einige wichtige Punkte von meiner Seite.

  42. Hallo,

    ich gebe viel, like, wenn mir die Seiten gefallen oder teile auch gute Artikel in meinen Blogs, empfehle gute Xing-Kontakte und deren Dienstleistungen bei Partnern, schade finde ich, wenn nichts zurück kommt, auch wenn man sich persönlich ausgetauscht hat. Ich finde man sollte auch mal sich erkenntlich zeigen, man kann nicht nur nehmen, sondern muss auch mal was anbieten.

    HG
    Utku

    • Also, bei Facebook nervt komplett alles, insbesondere dass es so populär ist, dass man nicht komplett drauf verzichten kann. Dass extrem viele Firmen glauben Sie müssten in FB präsent sein und im Grunde nur mehr Besucher zu Facebook leiten als Sie welche von Facebook erhalten.

  43. Ich war „schon immer“ im Kundengeschäft. Treffen in Live-Veranstaltungen gehört dazu. Irgendwann hat man dann alle möglichen Allüren und Spleens von uns Menschen je x-fach erlebt und man hört auf, sich darüber zu wundern, geschweige denn darüber aufzuregen. Was Online betrifft, erst mit meiner Selbstständigkeit habe ich die Vielfalt des Inbound-Marketings über Social Media-Instrumente & co. aus einer neuen Motivation heraus kennengelernt.

    Davor nervte mich in der Tat sehr viel, wenn ich mich als Angestellter oder Privatperson im Netz herumtrieb. So ziemlich alles, was oben aufgelistet ist. Je intensiver ich mich jedoch mit Marketing-Instrumenten beschäftigt habe – und die vielen unterschiedlichen Philosophien, die es bei der Anwendung eines jeden Tools geben kann – desto mehr Verständnis habe ich bekommen für die vielen Try-and-Error-Versuchen der Marktteilnehmer. Daher nervt mich vieles nun nicht mehr. Ich beobachte, nehme wahr wie sie auf mich wirken und lerne daraus. Seit ich so vorgehe, fallen mir Nuancen auf, die mir früher nicht auffielen: Grundsätzlich kommt die Anwendungsmethode X des Tools Y nicht gut bei mir an. Aber die Ausnahme ist der Müller. Der macht augenscheinlich das Gleiche, aber ohne zu nerven. Wie genau stellt er das an?

    Was mir nach wie vor die Freude an Marketing raubt, sind Xing-Gruppen in denen Teilnehmer schnell auf der persönlichen Ebene reagieren, wenn ihnen eine Meinung oder Sichtweise nicht passt. Auch Moderatoren, denen die geliehene Türstehermacht zu Kopf gestiegen ist, wirken nicht gerade einladend auf mich.

      • Ja, da kommt sicher einiges zusammen. Was mich betrifft, leider bin ich chronisch neugierig und probiere daher ständig neue Empfehlungen aus. Die Hürde ist dann besonders groß, wenn die von einem Experten vorgeschlagene Methode so gar nicht zur eigenen Mentalität passt. Just will mir ein Kurs beibringen, wie man tschakka-Newsletter schreibt. Einerseits: grusel. Andererseits: Wie soll man je Neuland betreten, wenn man es nicht mal probiert?
        Wer weiß, vielleicht sind bald einige genervt, weil ich mich aus heiterem Himmel mit ihnen auf ein Kaffee treffen will. Keine Ahnung wie ich jetzt darauf komme 🙂

  44. Liebe Sabine, liebe Teilnehmer dieser Challenge,
    ich hatte mich bereits letztes Jahr im November angemeldet und aktuell habe ich soviel um die Ohren, das ich mir wirklich bedingt nur für die tägliche Aufgabe Zeit nehmen kann. Gestern die Kaffeerunde ging an mir vorbei, weil ich nicht im Büro war. Heute ist das Thema interessant, ja weil ich eig. überall mit dabei bin und mich schon das eine oder andere Mal genervt fühle. Manchmal kennt man die Menschen persönlich nicht, aber es kommt drauf an, wer und wie derjenige die Anfrage stellt. Oft passiert mir das ich mir selber sage: Wieder so einer. Ja aber was für einer? Einer der Kontakte sammelt, der seine Network-Beine füllen mag, der einen in einem Network was angeblich besonders toll bis nach oben durchschießen möchte, einer der einem ganz viele Connection anbietet. Oft sind es Menschen von denen ich noch nie gehört habe, die aber behaupten mich zu kennen. Der Vorreiter macht Xing, dann folgt Facebook. Was ich für mich heraus gefunden habe, bei Linkedin läuft das bissel anders, da sind Geschäftsführer – mit denen ich wirklich von Berufswegen zu tun habe. Bei Pinterest und Youtube wurde ich noch nie genervt. Instagramm habe ich nicht, man kann ja nicht alles haben. Was mich aber auch nervt ist in Facebook – man bittet um ein Like, erhält es auch und sagen wir mal 14 Tage später wird das Like wieder weg genommen! Sorry, die Zeit habe ich gar nicht zu gucken, wem sein Like nehme ich wieder weg??? Wenn man vernetzt ist, sich schreibt oder sogar „gelikt“ hat, dann doch bitte DAUERHAFT, oder was meint Ihr zu dem Stichpunkt. Ich finde es unhöflich demjenigen gegenüber zu sagen, jetzt JA und nach ein paar Wochen dann => Nein. Aber Sabine wie Du es sagst, jede/r tickt anders. Was ich nicht verstanden habe, ich das mit dem #net21, wann und wo benutzt Ihr es?

    ganz liebe Grüße aus Thüringen
    Pia Kessel-Würtenberger
    #net21
    lacht…… ein Nachzügler

    • Hallo Pia,

      das Rätsel um den Hashtag löse ich gerne noch auf, morgen im Webinar oder spätestens dann am Freitag. Du kannst ja mal experimentieren und in Facebook einfach mal

      #net21

      in den Suchschlitz eingeben. Schau mal, was dann angezeigt wird.

      Viele Grüße von Sabine

  45. Es ist so vieles schon gesagt worden, was ich auch teile 😉
    Mich nervt, wenn ich bei Facebook von einem Unbekannten angebaggert werde: „Dein Foto gefällt mir“… „Ich sehe es mir gern an „. Wie kann ich mich davor schützen und mich dem Kontakt entziehen?
    Mich „nervt“ ein einseitiges „Nehmen“ und ein ungefragtes „Aufdrängen“ oder „Aufschwätzen“ eines Angebots, so dass meine Zeit ungefragt beansprucht wird.
    Und ich finde es auch bedauerlich im persönlichen Kontakt, beispielsweise bei XING-Treffen, wenn jemand nur sich und sein Angebot anpreist und im Gegenzug kein wirkliches Interesse an mir und meinem Business äußert 😉
    Und was mich auch nervt, wenn mir das Netzwerken Zeit raubt und ich nicht wirklich sehe, dass es mich voranbringe.
    Mir kommt die Frage: wie kann ich so netzwerken, dass es mir und anderen Freude bereitet, ich meine Zeit sinnvoll einsetze und es mich und meine Netzwerkpartner wirklich voranbringt?????

    • Liebe Ulrike,
      was meinst du genau damit, wie du dich dem Kontakt entziehen kannst? Sind es unbekannte Menschen, die das schreiben und wenn ja, per Nachricht oder sind es Freundschaftsanfragen?
      Du kannst bei Facebook die Leute blocken/blockieren und auch Facebook melden, dass du dich von einer Person oder einem Kommentar belästigt fühlst.
      Facebook ist aus meiner Sicht recht anonym, da lohnt sich kein großer Aufwand für das Abwehren von „Fremden.“
      Lieber Gruß,
      Steffi

  46. Mir sind perönliche Kontakte sehr wichtig. Deswegen bevorzuge ich persönliche Netzwerk-Treffen. Ich verstehe nicht – und das nervt mich wirklich – wieso man so oft erstmal ein Clubmitglied sein muss um an diesen Netzwerkveranstaltungen teilnehmen zu können. In meiner Umgebung gibt es kaum Treffen ohne Clubmitgliedschaft, deswegen bin ich gerade dabei, meine eigene Netzwerkveranstaltung zu organisieren und die Teilnehmer müssen dabei nicht dabei in meinem „Club“ Mitglied werden. Ich hoffe, dass ich in den restlichen Tagen der Challenge dazu viel lerne und dass ich bestätigt bekomme, dass auch dieser Weg erfolgreich sein kann.

    • Hallo Karin,

      wenn du etwas selbst auf die Beine stellst wirst du merken, dass es ohne eine gewisse Verpflichtung nicht funktioniert, denn du suchst immer wieder nach neuen Teilnehmern und das nervt Menschen, die für andere Treffen organisieren und Räume buchen und vielleicht noch Catering usw.

      Bin gespannt, welche Erfahrungen du machst.

      Viele Grüße von Sabine

  47. Ich habe eine Frage zu dem, was einige von Euch „Erbetteln“ von Facebook-Page-Likes nennen. Wie findet ihr denn Facebook-Pages, die ja jeden beliebigen Namen tragen können – „bummelt“ Ihr durch Facebook und guckt Euch Pages an? Ehrlich gesagt, fehlt mir dazu die Zeit und ich wüsste nicht einmal, wie ich für mich interessante Seiten finden könnte. Daher nervt es mich nicht, wenn mir jemand sagt: „Guck mal, das ist meine FB-Seite und über ein Like würde ich mich freuen“. Dann kann ich mir diese Seite anschauen und entscheiden, ob sie mir gefällt, die Inhalte mich interessieren und ich eventuell Nachrichten von dieser Seite in meinem Newsfeed lesen möchte (wobei das ja nicht besonders oft vorkommt, dass ich von einer Seite, die mich wirklich interessiert, Nachrichten aktiv in meinen Feed bekomme, ist meiner Erfahrung sogar die absolute Ausnahme).
    Und ja, ich freue mich auch, wenn ich eine Seite geliked habe und dann ein Like zurückbekomme (immer vorausgesetzt, dass die Inhalte einigermaßen interessant für den anderen sind). Für mich ist das ein „Zurücklächeln“.
    @Pia Kessel-Würtenberger: Stimmt, Menschen, die dann wieder entliken entziehen sich auch meinem Verständnis. Machen die sich eine Liste von Seiten, die sie dann „entliken“ wollen, nachdem man ihre Seite geliked hat? Dafür hätte ich nicht einmal Zeit.

  48. Liebe Sabine,

    Klasse…
    Die Selbstreflexion blieb bei der Nervensägen-Umfrage natürlich nicht aus:

    „Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“

    Vielen lieben Dank für diesen Spiegel! 🙂

    Liebe Grüße
    Martin

  49. Liebe Sabine,
    also mich nervt auf Facebook ( weil ich im Moment am meisten auf FB bin), dass es Frauen gibt, die ich von einem Netzwerk kenne (reale Treffen vor Ort/man wohnt fast um die Ecke).
    Wenn man sie dort sieht gibt es kaum ein Wort miteinander.
    Da wird kein Interesse gezeigt. Oder mal die Kaffeefrage gestellt. Wäre doch ein nette Gelegenheit sich zu beschnuppern . . .
    Auf FB bekommt man dann irgendwann eine Freundschaftsanfrage mit dem Hinweis: „Hallo Angelika, ich bin auch bei dem Netzwerk (aha . . . ist mir noch nicht aufgefallen ;-)) und einen Tag später soll man gleich 2 Seiten liken . . . da wird mir doch klar, dass es nur ums liken und „abgrasen“ geht . . . oder?

    Oder auch „weibliche Bekannte“, die einen immer ohne Namen anschreiben und einem einfach ein paar „Brocken“ hinwerfen . . . Ohne Gruß . . . ist das so üblich? Ich habe auf solche Bekanntschaften keine Lust mehr.

    • Liebe Angelika,
      Facebook empfinde ich nach wie vor als recht anonym.
      Menschen, die du dort nicht so magst, kannst du doch einfach wieder löschen, oder? Und nein, üblich ist es meiner Auffassung nach nicht, einfach irgendwelche „Brocken“ ohne Gruß abzuwerfen. Menschen, die das mit uns im Alltag machen würden, würden wir sicherlich meiden und virtuell geht das recht einfach. 😉
      Lieber Gruß,
      Steffi

      • Liebe Steffi,
        ich bin erst seit ca. einem Jahr auf FB und am Netzwerken. Mit Xing & Linekdin kenne ich mich auch noch nicht so aus. Was ist möglich und wie?! Bin grad erst dabei mich mit social media „schlau zu machen“.
        Ja das mit den Kontakten sehe ich genauso – mir ist es nur in letzter Zeit sehr aufgefallen – im direkten Kontakt habe ich auch solche Menschen aus meinem Bekanntenkreis entfernt. Im Prinzip muss man/ich nur auf seine Intuition und sein Gefühl hören. Die sagt mir sehr genau was „Sache ist“. Und Meiden ist dann angebracht 🙂
        Und dann wird Raum frei für nette und inspirierende Menschen!
        Lieben Gruß Angelika

  50. Das nervgefuehl bei mir selbst kann ich ja beeinflussen – ich muss mich also nicht nerven lassen. am schwersten faellt es mir aber bei sehr flachen 0815- anfragen jeder art, bei einladungen zu kettenbriefen (ja, gibt es noch). dankes-posts in meiner chronik, am besten noch mit blumenbildern oder lustigen spruechen, stelle ich auf unsichtbar…
    herzliche gruesse
    sabine

  51. Guten Morgen
    Mich hat auf Xing schon sehr genervt, wie der Ton ist. Wenn jedes Wort in einem Text zerpflückt wird und generell schlechte Absichten unterstellt werden. Einfach nur kritisiert wird und zwar nicht mit dem Wunsch zu helfen.

    Auf FB nervt mich, wenn ich Kontaktanfragen bekomme von Leuten die ich nicht oder nur sehr, sehr lose „kenne“ und das ohne irgendeinen kleinen Text. Früher habe ich die einfach gelöscht, aber ich habe versucht offener zu sein. Deshalb nehme ich manchmal trotzdem an.
    Dann kommt oft die Aufforderung die Seite dieser Person zu liken. Wenn mir die Seite gefällt und ich denk wir könnten uns auch so vernetzen like ich auch. Aber von einer Person die so auf mich zu kommt erwarte ich dann auch Interesse an mir und meinem Angebot. So jemand forder ich dann auch auf meine Seite zu liken. Aber meist kommt dann nichts zurück. Da komme ich mir dann wirklich verarscht vor und lösche die Person.
    Grüsse aus der Schweiz
    Claudia

  52. Guten Morgen,
    so richtig nerven tut mich nur wenig und wenn dann beende ich es. Was mich am meisten nervt sind die Plattformen, insbesondere Facebook mit seinem Stream – wann ich was zu lesen bekomme liegt nicht wirklich in meiner Hand.
    Für Blogger – bitte immer eine Funktion zum Folgen von Kommentaren einbauen, sonst lohnt sich ein Kommentar nicht.

    Gruß
    Wolfram

  53. Hallo Sabine,
    mich nerven vor allem Kontaktanfragen a la „gemeinsame Synergien finden“ – die mag ich gar nicht. Seit ich mit Marketing-Zauber auf Facebook noch aktiver bin als früher häufen sich die Freundschaftsanfragen von Menschen, die mir nie aufgefallen sind (auch nicht in den Gruppen, in denen ich aktiv bin) und frage mich dann immer: Was wollen die von mir? Ich poste eh 99% öffentlich, man kann mich abonnieren und meine Seite liken – warum eine Freundschaftsanfrage. Inzwischen vermute ich, viele wissen es nicht besser. Ich nehme inzwischen auch 80 Prozent dieser Anfragen an, entferne die Freundschaft aber sofort wieder, wenn innerhalb weniger Sekunden eine Aufforderung zum Liken der Seite kommt. Dafür drehe ich den Spieß inzwischen um … 😉 Wer meine Freundschaft anfragt und in mein Persona-Schema passt, bekommt per PN ein Angebot von mir … 😀
    Beste Grüße
    Birgit

  54. Hallo Sabine, Hallo Ihr Lieben,

    das Meiste ist gesagt. Vor allem, was die ungebetenen Angebote betrifft. Unvorstellbar was ich als Finanz Coach meinen Kundinnen so alles anbieten soll, von Teeplantagen in Südamerika bis zu seltenen Edelmetallen in Schweizer Hochsicherheitstresoren gibt es fast nichts, was es nicht gibt. 🙂

    Zwei Sachen brennen mir aber noch besonders auf der Seele:

    1. Die bei realen Netzwerktreffen teils sehr herabsetzenden und entwertenden Beurteilungen zum Angebot oder zur Person anderer Netzwerkerinnen, ohne jemals eigene Erfahrungen damit gemacht zu haben. Das geht manchmal so weit, dass andere Netzwerkerinnen wegen ihrer Kleidung oder ihrer scheinbar unprofessionellen Flyer durch den Kakao gezogen werden.

    2. Die Anfragen nach einer kostenlose Beratung und Expertise zum Angebot anderer. “ Darf ich mal deinen Rat als Finanzexpertin zum Angebot meiner Hausbank hören…..“ Da ergreife ich dann schnell die Flucht aus dem entsprechenden Netzwerk.

    Herzliche Grüße aus dem Norden
    Kornelia

  55. guten morgen,

    genau mein ding heute 😀
    was mich tierisch nervt, ach es ist sovieles.

    zum thema: kontaktanfrage stellen, ohne nachricht bei xing. da ich nur basismitglied bin, musste ich gerade feststellen, das anfrage mit nachricht leider nicht geht.

    ich hasse es, wenn ich bei facebook einer gruppe beitrete, wenn mir dann aus der gruppe ungefragt freundschaftsanfragen von leuten gestellt werden, ohne das ich die person kenne und ohne das ne nachricht kommt, die das erklärt.

    ich liebe newsletter, aber ich hasse es wenn sie zu häufig kommen. bei einigen geht mir schon 1x die woche auf den keks. wobei das dann noch andere gründe hat.

    ich liebe instagram und ich liebe instagramstories, aber die, die so häufig newsletter versenden, und die nur zur selbstdarstellung benutzen: schau mal wie toll ich hier langlaufe :P, die machen dann noch instagramstories, gehen mir mit snapchats auf den sack und dann der gipfel: und nun ist xy live bei facebook oder instagram. gehts noch? haben die keine anderen hobbies? oder was zu arbeiten?

    liebe grüße
    helen
    zu realen treffen mag ich kaum gehen, vor allem wenn es so massenveranstalltungen sind. meistens sind da dann die versicherungsverkäufer die einem was aufschwatzen wollen. wirkliches interesse besteht nie, also menschen kennenlernen und gemeinsamkeiten zu finden.
    außerdem habe ich schwierigkeiten, ins gespräch zu kommen.
    meine nische scheint für andere leute nicht interessant genug zu sein, ich bin selber ehr typ: paradisvogel, passe nicht so in den mainstream, da brauche ich noch nicht mal einen flyer zeigen, um aussortiert zu werden.

  56. to add:
    was mich noch nervt: wenn ich mal ne frage habe und z.b. mein netwerk bei facebook frage, dann wird grundsätzlich die frage nicht richtig gelesen, es werden lösungsmöglichkeiten vorgeschlagen, die schon in der fragestellung als „habe schon xy probiert“ angegeben wurden.
    da könnte ich platzen

    und sorry das ich beim kommentar oben verrutscht bin, bei der grußformel

    lg
    helen

  57. Hallo in die Runde,
    mir ist noch etwas eingefallen, was mich bei Facebook wahnsinnig nervt: Man kann ungefragt bei Gruppen hinzugefügt werden. Ich finde, das geht gar nicht!
    Vor allem, weil man als User nicht darüber informiert wird. Wer davon noch nichts wusste: Unbedingt mal im pers. Profil unter Gruppen auf „verwalten“ schauen und regelmäßig überprüfen, ob man in Gruppen eingefügt wurde, in denen man gar nicht Mitglied sein möchte.
    Viele Grüße
    Simone

  58. Hui , da ich ja völlig am Anfang stehe, war mir gar nicht bewusst wie feinstimmig das Netzwerken eingestellt ist. Da habe ich sicherlich schon einige Patzer aus Unwissenheit geliefert, umso dankbarer bin ich über Aufklärung und erforschen welches mein eigenenes Lieblings Netzwerk werden kann.

    Viele Grüße Heike

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